Saturn schließt fast alle Filialen bis 2026 – was bedeutet das für Kunden in Krefeld?
Edeltrud WagnerSaturn schließt fast alle Filialen bis 2026 – was bedeutet das für Kunden in Krefeld?
MediaMarktSaturn Deutschland baut sein Filialnetz um und plant die Schließung fast aller Saturn-Märkte bis 2026. Bis Anfang nächsten Jahres soll die Zahl der Standorte auf weniger als 40 reduziert werden. Auch in Krefeld stehen Veränderungen an: Die dortige Saturn-Filiale wird voraussichtlich bis Sommer 2026 schließen.
Die Saturn-Niederlassung im Krefelder Stadtzentrum stellt ihren Betrieb bis Mitte 2026 ein. Nur gut drei Kilometer entfernt übernimmt die MediaMarkt-Filiale zentrale Dienstleistungen für die Kunden vor Ort. Reparaturen, Garantieansprüche und weitere Services werden nach der Schließung von Saturn dort abgewickelt.
Der MediaMarkt in Krefeld wurde erst im vergangenen Jahr nach dem neuesten Ladendesign modernisiert. Auf fast 5.000 Quadratmetern bietet er ein breites Produktsortiment, individuelle Beratung und maßgeschneiderte Dienstleistungen. Zudem ist die Region gut abgedeckt: Innerhalb eines Umkreises von 20 Kilometern gibt es zehn weitere MediaMarktSaturn-Filialen.
Bundesweit wird das Saturn-Filialnetz drastisch schrumpfen. Von 90 Standorten zu Beginn des Jahres 2025 sinkt die Zahl bis März 2025 auf unter 40. Bis Ende 2026 sollen keine Saturn-Märkte mehr existieren. Besonders betroffen sind Nord- und Ostdeutschland: In Köln schließt Saturn bis 2026, in Dresden spätestens am 30. September 2026.
Obwohl vor 2026 keine neuen Saturn- oder MediaMarkt-Filialen eröffnet werden sollen, prüft das Unternehmen alternative Konzepte wie Shop-in-Shop-Lösungen und Flagship-Stores. Ein Beispiel ist das für 2027 geplante Tech Village in Köln. Die Strategie lässt Raum für Flexibilität – etwa bei Verringerungen, Erweiterungen oder weiteren Schließungen im Filialnetz.
Mit der Schließung des Saturn-Standorts in Krefeld verlagern sich die Kundenservices zur nahegelegenen MediaMarkt-Filiale. Da bis Anfang 2025 weniger als 40 Saturn-Märkte übrig bleiben und bis 2026 alle schließen sollen, setzt das Unternehmen auf ein schlankeres Filialnetz. Künftige Erweiterungen werden voraussichtlich auf spezielle Formate wie Flagship-Stores statt auf klassische Läden ausgerichtet sein.






