Schwerer Unfall in Köln: BMW rast in Straßenbahn-Gleise – war es ein illegales Rennen?
Ariane RosenowSchwerer Unfall in Köln: BMW rast in Straßenbahn-Gleise – war es ein illegales Rennen?
Schwerer Unfall legt Kölner Nahverkehr lahm
Am Samstagabend (29. November) kam es in Köln zu einem schweren Unfall, der den öffentlichen Nahverkehr beeinträchtigte. Ein BMW 440i kollidierte in Köln-Riehl auf der Amsterdamstraße mit den Gleisen der KVB-Straßenbahnlinie 16. Die Polizei prüft nun, ob ein illegales Straßenrennen die Ursache für den Vorfall war.
Ausgelöst wurde der Zwischenfall, als Beamte auf der Friedrich-Karl-Straße drei leistungsstarke Fahrzeuge mit aufheulenden Motoren bemerkten. Als die Polizei die Autos anhalten wollte, ignorierte der BMW-Fahrer die Signale und schaltete das Licht aus. Das Fahrzeug flüchtete daraufhin in die Barbarossastraße, woraufhin eine kurze Verfolgungsjagd begann.
Schließlich prallte der BMW auf der Amsterdamstraße gegen die Straßenbahnschienen. Nach dem Aufprall flohen die Insassen zu Fuß. Ein 20-jähriger Mann meldete sich später als Mitfahrer und wurde mit dem Autoschlüssel des BMW sowie seinem Handy aufgefunden.
Die Ermittler klären nun, ob der 20-Jährige tatsächlich der Fahrer war. Zudem wird geprüft, ob die beiden anderen Fahrzeuge an einem illegalen Rennen beteiligt waren. Die Verkehrskommission 1 bittet Zeugen, Hinweise zu den Fahrzeugen, dem Unfall oder den flüchtigen Personen zu melden.
Die Behörden rekonstruieren weiterhin den genauen Hergang der Ereignisse. Aussagen von Zeugen und weitere Beweise sollen klären, ob Straßenrennen eine Rolle spielten. Die Ermittlungen dauern an.
