05 June 2026, 12:59

Sechs deutsche Fußballlegenden in die Hall of Fame aufgenommen

Sechs Fußball-Legenden in die Hall of Fame aufgenommen - Schweinsteiger weint

Sechs deutsche Fußballlegenden in die Hall of Fame aufgenommen

Sechs deutsche Fußballlegenden wurden diese Woche in die Hall of Fame aufgenommen. Bei der feierlichen Zeremonie wurden Spieler und Trainer geehrt, die dem Sport ein bleibendes Erbe hinterlassen haben. Darunter befanden sich Weltmeister, Europameister und Vereinsikonen.

Zu den Neuaufnahmen zählte Guido Buchwald, der 1990 mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel gewann. Auch Otto Rehhagel wurde gewürdigt – er führte Griechenland 2004 überraschend zum EM-Sieg. Jupp Heynckes erhielt die Auszeichnung für sein historisches Triple 2013 mit dem FC Bayern München, als er in einer Saison die Meisterschaft, die Champions League und den DFB-Pokal holte.

Bastian Schweinsteiger nahm die Ehrung sichtbar bewegt entgegen und wischte sich Tränen aus dem Gesicht. Philipp Lahm, der ebenfalls bei der Veranstaltung sprach, lobte Schweinigsteigers Leistung im WM-Finale 2014, als Deutschland Argentinien besiegte. Sein ehemaliger Mannschaftskollege betonte dessen Durchhaltevermögen und Führung in diesem entscheidenden Spiel.

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Horst Hrubesch, bekannt für seine Torgefährlichkeit, scherzte über seinen neuen Status als „Legende“, machte aber klar, dass er nicht vorhabe, langsamer zu werden. Trotz der Auszeichnung wolle er weiterhin im Fußball aktiv bleiben. Bert Trautmann, der in diesem Jahr 101 Jahre alt geworden wäre, wurde posthum geehrt. Der ehemalige Kriegsgefangene wurde zur Legende von Manchester City und spielte 1956 trotz Verletzung das FA-Cup-Finale bis zum Schluss durch.

Buchwald, Hrubesch und Rehhagel nahmen persönlich an der Zeremonie teil, um ihre Auszeichnungen entgegenzunehmen. Die Veranstaltung feierte Karrieren, die sich über Jahrzehnte erstreckten – von Vereinserfolgen bis zu internationalen Triumphen.

Mit der Aufnahme dieser sechs Persönlichkeiten wird die deutsche Fußballgeschichte um weitere prägende Namen bereichert. Ihre Erfolge – von WM-Titeln bis zur Vereinsdominanz – bleiben ein fester Bestandteil des Fußballerbes. Die Zeremonie war eine Hommage an ihr Wirken, sowohl auf als auch neben dem Platz.

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