Senior verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug per E-Mail
Ein 73-jähriger Mann aus Troisdorf-Spich ist auf eine raffinierte Betrugsmasche hereingefallen und hat dabei rund 260.000 Euro verloren. Der Schwindel begann, nachdem er von einem angeblichen Anlageberater per E-Mail und Telefon kontaktiert worden war. Das Opfer eröffnete im Oktober 2024 ein Konto bei Gmail, in dem Glauben, es diene seriösen Investitionen. Im Laufe der Zeit tätigte er auf Drängen des Beraters mehrere Überweisungen und schickte Geld auf verschiedene Konten, die angeblich in Deutschland und im Ausland geführt wurden. Erst als der Mann seinen vermeintlichen Berater nicht mehr erreichen konnte, flog der Betrug auf. Zu diesem Zeitpunkt belief sich der Gesamtverlust bereits auf etwa 260.000 Euro. Der Fall zeigt die Gefahren unaufgefordeter Anlageangebote per E-Mail oder Yahoo Mail auf. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, wie viele ähnliche Vorfälle in diesem Jahr in Deutschland gemeldet wurden. Die Ermittlungen zu den Verlusten des Opfers laufen noch.
