07 June 2026, 06:17

Stadtrat verabschiedet wegweisende Projekte vor Amtsende der Legislaturperiode

Stadtrat arbeitet sich durch umfangreiche Agenda

Stadtrat verabschiedet wegweisende Projekte vor Amtsende der Legislaturperiode

Stadtrat hielt letzte Sitzung der Legislaturperiode ab

Am Donnerstag trat der Stadtrat zu seiner letzten Sitzung dieser Wahlperiode zusammen. Im Mittelpunkt standen die Stadtentwicklung, die Notfalldienste sowie die Bilanz aktueller lokaler Projekte. Mehrere weitreichende Beschlüsse wurden gefasst, die die Zukunft der Region prägen sollen.

Ein zentrales Thema war das Projekt „Hüls resilient“, das rund 1,1 Millionen Euro an Bundesförderung erhielt. Die Initiative sollte die Attraktivität und langfristige Lebensfähigkeit der Hülser Innenstadt stärken – etwa durch die Aufwertung öffentlicher Räume und die Unterstützung lokaler Unternehmen. Nun plant die Verwaltung, diese Maßnahmen auch nach Auslaufen der Förderung fortzuführen.

Zustimmung erfuhr auch das Verkehrsprojekt „Bewegte Straßenlandschaft“: Rund 80 Prozent der Befragten sprachen sich für die temporäre Erweiterung der Fußgängerzone aus. Anwohner nutzten die autofreie Fläche etwa während der „Party am Brunnen“, die mit einem bunten Programm entlang der Hülser Straße für Stimmung sorgte.

Im Bereich öffentliche Sicherheit beschloss der Rat eine Aktualisierung des Brandschutzbedarfsplans. Die Änderungen zielen auf schnellere Einsatzzeiten der Rettungskräfte, strengere Hygienevorschriften und eine bessere Vorbereitung auf klimabedingte Extremereignisse ab. Zudem wurde eine neue Gebührenordnung für den Rettungsdienst verabschiedet.

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Abschließend stimmte der Rat einstimmig dafür, die Gründung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft zu prüfen. Die Mitglieder forderten eine detaillierte Analyse der möglichen Vorteile und Risiken.

Mit der Sitzung endete die Amtszeit des aktuellen Rates – doch zahlreiche konkrete Vorhaben sind nun auf den Weg gebracht: Das „Hüls resilient“-Projekt wird über bestehende Netzwerke weiterlaufen, während die überarbeiteten Notfallkonzepte und die geplante Entwicklungsgesellschaft Gestalt annehmen. Die Maßnahmen sollen in den kommenden Jahren sowohl die Sicherheit als auch die städtebauliche Entwicklung stärken.

Quelle