29 April 2026, 16:31

Strabag wächst kräftig und setzt auf Infrastruktur und Innovation

Ausführlicher Konstruktionsplan einer Brücke mit beschrifteten Bauelementen, einschließlich Träger und Seilen, aus einer Buchseite.

Strabag wächst kräftig und setzt auf Infrastruktur und Innovation

Strabag, Europas führendes Bauunternehmen, verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 ein kräftiges Wachstum. Der Umsatz des Konzerns stieg um sieben Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, während sich der Auftragsbestand auf 28,4 Milliarden Euro belief – ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Marktführer in Österreich und Deutschland bleibt Strabag eine Schlüsselfigur bei Infrastrukturprojekten in der gesamten Region.

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Die finanziellen Kennzahlen des Unternehmens zeigen deutliche Fortschritte: Der Nettogewinn erhöhte sich um vier Prozent auf 94,9 Millionen Euro, während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit einem Anstieg von 58 Prozent auf 129,4 Millionen Euro deutlich zulegte. Diese Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung Strabags im Bau- und Infrastruktursektor.

Eines der jüngsten Highlights des Unternehmens war eine technische Meisterleistung auf der deutschen Autobahn A45. In Rinsdorf verschob Strabag ein 485,5 Meter langes Brückenbauwerk mit einem Gewicht von 40.000 Tonnen um 20 Meter – ohne die Pfeiler und Fundamente zu beschädigen. Das Projekt demonstriert die Fachkompetenz des Konzerns bei großangelegten Infrastrukturvorhaben.

Neben dem klassischen Baugeschäft blickt Strabag auf eine über 70-jährige Tradition im sozialen Wohnungsbau zurück. Statt auf Neubauten setzt das Unternehmen derzeit auf die Erweiterung seines bestehenden Wohnungsportfolios. Auch Forschung und Entwicklung bleiben zentral: Jährlich fließen mehr als 20 Millionen Euro in Innovationen.

Stefan Kratochwill, Vorstandsvorsitzender von Strabag, betonte die Bedeutung intakter Infrastruktur für das Wirtschaftswachstum. Vernachlässigte Instandhaltung könne langfristig deutlich höhere Kosten verursachen, warnte er. Seine Aussagen decken sich mit Österreichs geplanten Infrastrukturinvestitionen in Höhe von 9,9 Milliarden Euro für 2025 – was etwa zwei Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes entspricht.

Mit einem wachsenden Auftragsbestand und steigenden Gewinnen festigt Strabag seine Position in der Baubranche. Durch den Fokus auf Infrastruktur, sozialen Wohnungsbau und Innovation prägt das Unternehmen weiterhin die gebaute Umwelt Europas. Staatliche Investitionen und laufende Projekte dürften das weitere Wachstum in den kommenden Jahren unterstützen.

Quelle