Thomas Rachel: Politische Karriere und kirchliches Engagement im Porträt
Ariane RosenowThomas Rachel: Politische Karriere und kirchliches Engagement im Porträt
Thomas Rachel, geboren am 17. Mai 1962 in Düren, blickt auf eine lange Karriere in Politik und religiösen Organisationen zurück. Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags und engagiert sich zudem maßgeblich in der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Rachel studierte an der Universität Bonn und schloss 1992 mit einem Magister Artium in Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentlichem Recht ab. Von 1992 bis 2004 arbeitete er für den Wirtschaftsverein Stahl in Düsseldorf.
2003 übernahm er den Vorsitz der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft der CDU/CSU auf Bundesebene. Von 2005 bis 2021 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. In dieser Zeit gehörte er ab 2006 auch dem Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung an.
Seit 2000 ist Rachel Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland, ein Amt, das er bis 2025 innehatte. 2014 wurde ihm vom Jüdischen Abraham-Geiger-Kolleg die Abraham-Geiger-Medaille verliehen.
Thomas Rachel vereint eine politische Laufbahn mit aktivem Engagement in religiösen und kulturellen Organisationen. Seine Arbeit erstreckt sich über Jahrzehnte in der deutschen Regierung wie auch in der protestantischen Gemeinschaft. Er ist evangelischen Glaubens und hat eine Tochter.
