07 March 2026, 20:15

Till Lindemanns Buchsignierstunde in Berlin: Fans feiern, Kritiker bleiben aus

Ein Konzertplakat mit Text, der ein Ereignis in München, Deutschland, ankündigt.

Till Lindemanns Buchsignierstunde in Berlin: Fans feiern, Kritiker bleiben aus

Hunderte Fans versammelten sich im Berliner Stadtteil Wilhelmsruh zur Buchsignierstunde mit Rammstein-Frontmann Till Lindemann. Trotz vorheriger Aufrufe zu Protesten und Boykotten fand die Veranstaltung ohne Störungen statt. Unterstützer standen stundenlang Schlange, einige hatten sogar über Nacht campiert, um den umstrittenen Musiker zu treffen.

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Ursprünglich sollte die Signierstunde im Astra Kulturhaus stattfinden, wurde nach t online-Protesten jedoch in den Rammstein-Shop verlegt. Kritiker hatten zu einem Boykott aufgerufen, doch vor Ort zeigte sich niemand. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor Vorwürfe gegen Lindemann geprüft, das Verfahren jedoch eingestellt – eine Anklage blieb aus.

Fans stellten sich bereits mehr als fünf Stunden vor Beginn an, manche waren schon am Vortag angereist. Die 17-jährige Emma beschrieb ihre 20-sekündige Begegnung mit Lindemann als "unglaublich krass". Sie hatte sich das 98-Euro-Buch vom Taschengeld gespart – ihre Mutter hält den Inhalt allerdings für jugendunwürdig.

Die langjährige Fanin Cathrin aus Leipzig verteidigte Lindemann gegen Vorwürfe wie Machtmissbrauch und sexuelles Fehlverhalten. Viele in der Schlange teilten ihre Meinung und argumentierten, es gebe keine bewiesenen Belege für die news-Anschuldigungen. Nach der Signierstunde kauften Anhänger Rammstein-Merchandise und zeigten so ihre weiterhin ungebrochene Unterstützung für die Band.

Die Veranstaltung verlief ohne Proteste, obwohl es zuvor t online-Kampagnen gegen Lindemann gegeben hatte. Die Fans gingen mit signierten Büchern und Fanartikeln nach Hause, während Kritiker fernblieben. Das Verfahren gegen ihn war bereits eingestellt worden – rechtliche Konsequenzen gibt es nicht.

Quelle