Trickdiebe zielen auf Senioren: Goldketten durch falsche Hilfsbereitschaft gestohlen
Ariane RosenowTrickdiebe zielen auf Senioren: Goldketten durch falsche Hilfsbereitschaft gestohlen
Ältere Einwohner in Heiligenhaus und Ratingen fallen auf dreiste Trickdiebstähle herein
In beiden Städten wurden Senioren Opfer einer perfiden Masche: Die Täter nutzten vorgetäuschte Hilfsgesuche, um wertvolle Goldketten zu stehlen. Zwei Rentner verloren ihr Schmuckstück, nachdem scheinbar harmlose Begegnungen blitzschnell in Raub übergingen.
In Ratingen wurde ein 73-jähriger Mann von einer Frau angesprochen, die nach dem Weg fragte. Sie umarmte ihn und legte ihm eine wertlose Kette um den Hals – nur Augenblicke später fuhr sie mit seiner Goldkette davon. Erst später bemerkte das Opfer, dass die billige Kette nur als Ablenkung gedient hatte. Da war die Diebin bereits mit der Beute geflüchtet.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Heiligenhaus: Eine 79-jährige Frau hielt an, um einem Mann in einem Mercedes zu helfen, der vorgab, sich verfahren zu haben. Nach ihrer Hilfe riss er ihr die Goldkette vom Hals und rasen mit seinem Wagen davon.
Beide Opfer verloren ihr Hab und Gut, nachdem sie gutgläubig auf vermeintlich harmlose Kontakte hereingefallen waren.
Die Vorfälle zeigen, dass es sich um eine gezielte Betrugsmasche handelt, die gezielt ältere Menschen in Nordrhein-Westfalen ins Visier nimmt. Wie viele ähnliche Diebstähle es im vergangenen Jahr gegeben hat, bestätigte die Polizei nicht. Die Behörden dürften jedoch vor verdächtigen Annäherungen warnen – insbesondere, wenn Fremde unter falschen Vorwänden Hilfe ersuchen.






