17 April 2026, 20:18

"Turbulence" verwandelt Tegels alte Frachtkantine in einen inklusiven Kulturort

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild mit verstreuten Besitztümern und Rolltreppen im Hintergrund.

"Turbulence" verwandelt Tegels alte Frachtkantine in einen inklusiven Kulturort

Turbulence: Neuer Kulturort im ehemaligen Flughafen Tegel eröffnet

Im ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel hat mit Turbulence ein neuer Kulturort seine Pforten geöffnet. Das Kollektiv hinter dem Projekt verwandelt die alte Alte Frachtkantine in einen Veranstaltungsraum für Livemusik, DJs und visuelle Kunst. Den Auftakt bildete am 30. September 2022 die Veranstaltung LIFTOFF.

Der Flughafen Tegel stellte im November 2020 seinen Betrieb ein; seitdem entwickelt sich das Gelände zu einem nachhaltigen Innovationsstandort. Turbulence hat nun einen Teil der Fläche übernommen und bietet auf 3.747 Quadratmetern Platz für Auftritte, Installationen und Sitzgelegenheiten. Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt: Der Zugang ist stufenlos, es gibt behindertengerechte Einrichtungen, und ein Awareness-Team ist vor Ort präsent.

Das Kollektiv verfolgt eine strenge Buchungspolitik – nur Künstler:innen ohne Diskriminierungsvergangenheit werden eingeladen. Zukünftige Veranstaltungen bleiben kostenfrei, allerdings ist die Besucherzahl auf 700 Personen begrenzt. Zusammen mit der Initiative Barrierefrei Feiern sorgt Turbulence dafür, dass der Ort inklusiv bleibt.

Über anstehende Events informiert der Veranstaltungsort auf seinem Instagram-Kanal.

Mit Turbulence bekommt das alte Flughafenareal einen zentralen Kulturtreff: Aus der ehemaligen Mitarbeiterkantine wird ein lebendiger Hotspot. Kostenloser Eintritt und barrierearme Konzepte sollen den Ort für alle zugänglich machen. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt in der Wandlung Tegels – vom Flughafen zum Gemeinschaftsraum.

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