18 June 2026, 16:13

Union lehnt Bas' Plan zur tarifgebundenen Arbeitszeit ab – Flexibilität soll bleiben

Gewerkschaft kündigt Widerstand gegen Arbeitszeitpläne von Bas an

Union lehnt Bas' Plan zur tarifgebundenen Arbeitszeit ab – Flexibilität soll bleiben

Die Unionsfraktion im Bundestag hat sich gegen einen Vorschlag von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) ausgesprochen. Der Plan sieht vor, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu binden. Die Fraktion pocht stattdessen auf die Bewahrung von Flexibilität für alle Beschäftigten.

Der CDU-Abgeordnete Marc Biadacz machte die Haltung der Union deutlich. Er argumentierte, dass Regelungen zur Arbeitszeit frei von übermäßiger Bürokratie bleiben müssten. Zudem betonte er, wie wichtig es sei, vertrauensbasierte Arbeitszeitmodelle als Option für Unternehmen zu erhalten.

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Ziel der Union ist es, sicherzustellen, dass Flexibilität für jeden Arbeitnehmer möglich bleibt – unabhängig davon, ob er unter einen Tarifvertrag fällt oder nicht. Biadacz wiederholte, dass verschiedene Berufe unterschiedliche Herangehensweisen an die Arbeitszeit erforderten.

Die Ablehnung des Ministeriumsvorschlags durch die Fraktion steht nun fest. Sie setzt sich dafür ein, die bestehenden Regelungen beizubehalten, die vielfältige und anpassbare Arbeitszeitmodelle ermöglichen. Unternehmen und Beschäftigte sollen weiterhin die Möglichkeit haben, Systeme zu wählen, die zu ihren Bedürfnissen passen.

Quelle