23 April 2026, 06:23

Vandalen zerstören neuen E-Ladepark in Willich – 60.000 Euro Schaden

Elektrofahrzeug-Ladestation in einem Park mit Metallzaun, Banner, Bäumen, Pflanzen, Gras, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Vandalen zerstören neuen E-Ladepark in Willich – 60.000 Euro Schaden

Neu eröffnete Ladesäulen-Station in Willich kurz nach Eröffnung schwer beschädigt

Nur wenige Wochen nach der Inbetriebnahme ist ein neu errichteter E-Ladepark in Willich Ziel massiver Vandalismusangriffe geworden. Unbekannte Täter durchtrennten und stahlen Ladekabel, wodurch ein Schaden von rund 60.000 Euro entstand. Die Anlage, die einen wichtigen Beitrag zur Abkehr der Stadt von fossilen Brennstoffen leisten soll, bleibt dennoch ein zentraler Baustein der lokalen Nachhaltigkeitsstrategie.

Der Ladepark an der Akira-Okada-Straße – in der Nähe der Autobahn A44 und eines Gewerbegebiets gelegen – verfügt über 25 Ladestationen, darunter 22 Schnellladesäulen. Zudem bietet er eine klimatisierte Lounge mit Kaffee, Snacks und Werken lokaler Künstler. Auf dem Dach installierte Solarmodule erzeugen bis zu 120 Kilowatt Leistung und versorgen die Säulen zu 100 Prozent mit Ökostrom.

Die Anlage wurde konzipiert, um sowohl Privatfahrzeuge als auch kleinere Nutzfahrzeuge wie Sprinter oder Crafter zu bedienen. Sie ergänzt das bestehende Netz von 50 Ladesäulen in Willich, die sämtlich vom städtischen Versorgungsunternehmen betrieben werden.

Nach dem Vorfall kündigten Verantwortliche an, als Schutzmaßnahmen Videokameras und abschließbare Kabelboxen zu installieren. Damit soll weiteren Zerstörungen vorgebeugt und der langfristige Betrieb des Ladeparks gesichert werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Reparaturarbeiten laufen bereits auf Hochtouren; die Wiedereröffnung steht unmittelbar bevor. Trotz des Vorfalls hält Willich an seinen Plänen fest, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter auszubauen. Sobald die Anlage wieder voll funktionsfähig ist, wird sie weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Energiewende der Stadt leisten.

Quelle