31 March 2026, 12:29

VfL Bochum meistert finanzielle Wende nach Bundesliga-Abstieg 2023

Schwarzes und weißes Primera Division-Logo mit einem Fußball in einem weißen Kreis auf schwarzem Hintergrund, mit "Primera Division" in fetter weißer Schrift darüber.

Abgestiegener VfL Bochum meldet Rekordgewinn - VfL Bochum meistert finanzielle Wende nach Bundesliga-Abstieg 2023

VfL Bochum zeigt bemerkenswerte finanzielle Wende nach Bundesliga-Abstieg 2023

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Jahr 2023 hat der VfL Bochum eine beachtliche finanzielle Erholung durchlaufen. Die jüngsten Zahlen des Vereins zeigen eine Mischung aus Kostendisiplin, Fallschirmzahlungen und strategischen Anpassungen, um den Haushalt zu stabilisieren. Trotz rückläufiger Einnahmen deuten die Prognosen für die Saison 2024/25 auf ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis hin.

Zwischen den Spielzeiten 2018/19 und 2022/23 vollzog sich in Bochums Finanzen ein dramatischer Wandel. In der 2. Bundesliga verbuchte der Klub 2018/19 noch 45 Millionen Euro Umsatz bei einem Verlust von 10 Millionen Euro. In der Bundesliga-Saison 2022/23 stiegen die Erlöse auf 110 Millionen Euro, während ein Gewinn von 5 Millionen Euro erzielt wurde. Der Abstieg folgte, doch selbst in der Spielzeit 2023/24 lag der Umsatz noch bei 93,4 Millionen Euro – bei Ausgaben von 86,9 Millionen Euro. Eine ausgegliederte Tochtergesellschaft erwirtschaftete sogar einen Gewinn von 6,5 Millionen Euro.

Für 2024/25 rechnet der Verein mit Einnahmen von 62,7 Millionen Euro und Ausgaben von 67,2 Millionen Euro. Das ergibt ein voraussichtliches Defizit von 4,5 Millionen Euro, das Geschäftsführer Ilja Kaenzig als bewusst kalkuliertes und beherrschbares Minus bezeichnet. Im Vergleich zu Konkurrenten wie dem HSV (90 Millionen Euro Umsatz, 15 Millionen Euro Verlust) oder Düsseldorf (70 Millionen Euro Umsatz, 8 Millionen Euro Verlust) sticht Bochums Erholung hervor. Dank jährlicher Fallschirmzahlungen in Höhe von 30 Millionen Euro und strenger Sparmaßnahmen übertrifft der Klub den 2.-Liga-Durchschnitt von 50 Millionen Euro Umsatz und 12 Millionen Euro Verlusten.

Der Vorstand um Andreas Luthe und Hans-Peter Villis setzt auf langfristige Stabilität. Zwar sind die Einnahmen nach dem Abstieg gesunken, doch die finanzielle Strategie zielt darauf ab, größere Defizite zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

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Kontrollierter Übergang nach dem Abstieg Der Finanzbericht des VfL Bochum unterstreicht den gelungenen Wandel nach der Bundesliga-Relegation. Mit stabilisierten Einnahmen von rund 62,7 Millionen Euro und Ausgaben von etwa 67,2 Millionen Euro erwartet der Klub für 2024/25 nur ein geringes Defizit. Durch den Einsatz von Fallschirmgeldern und konsequentes Kostenmanagement bleibt Bochum vielen Zweitliga-Mitbewerbern einen Schritt voraus.

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