Viersen feiert 276 neue Bürger aus 45 Ländern mit bewegender Zeremonie
Uta PatbergViersen feiert 276 neue Bürger aus 45 Ländern mit bewegender Zeremonie
Im vergangenen Jahr begrüßte Viersen 276 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus 45 verschiedenen Ländern. Die Stadt veranstaltete eine besondere Feierstunde, um ihre Einbürgerung zu würdigen und die vielfältigen Hintergründe der Menschen zu feiern, die nun Deutschland ihre Heimat nennen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Empfangs statt, an dem die neuen Bürgerinnen und Bürger, ihre Familien sowie lokale Vertreter teilnahmen. Stellvertretender Bürgermeister Ertunç Deniz eröffnete die Zeremonie und betonte, wie jede Einbürgerung die kulturelle Vielfalt der Gemeinschaft bereichert. Er beschrieb den Prozess als weit mehr als bloße Formalitäten – er stehe für Zugehörigkeit, gemeinsame Verantwortung und die Chance, sich in die Gesellschaft einzubringen.
Auch Vertreter des Viersener Stadtrats richteten warme Grußworte an die Anwesenden. Das Orchester des Clara-Schumann-Gymnasiums umrahmte die Feier musikalisch und verlieh dem Anlass einen festlichen Charakter.
Nach den Ansprachen gratulierte Deniz jedem neuen Bürger persönlich. Er überreichte kleine Geschenke und würdigte die individuellen Wege, die hinter jeder Einbürgerung stehen – Geschichten von Engagement, harter Arbeit und tiefen Verbindungen sowohl zu Deutschland als auch zu Viersen.
Die Zeremonie vereinte Menschen aus Dutzenden Nationen, die nun als deutsche Staatsbürger gemeinsam stehen. Ihre Einbürgerung stärkt nicht nur die lokale Gemeinschaft, sondern spiegelt auch die übergeordneten Werte von Integration und Teilhabe wider. Die Stadt blickt gespannt auf die Beiträge, die diese neuen Mitglieder in den kommenden Jahren leisten werden.
