Volkstrauertag in Richrath: Jugendliche fordern Frieden und Verantwortung
Edeltrud WagnerVolkstrauertag in Richrath: Jugendliche fordern Frieden und Verantwortung
Rund 100 Menschen versammelten sich heute in Richrath zum Volkstrauertag. Die Gedenkveranstaltung markierte den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und stand unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern – Einsatz für den Frieden". Organisiert vom Ortsverband Langenfeld des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, umfasste die Veranstaltungen heute Reden, Reflexionen und eine Kranzniederlegung.
Der Bürgermeister eröffnete die Feier mit einem Rückblick auf die Befreiung vom NS-Regime und die bleibende Bedeutung des Erinnerns. Anschließend würdigte er vier Oberstufenschüler:innen der Bettina-von-Arnim-Gesamtschule für ihr Engagement. Die Jugendlichen hielten Reden zum Thema "Krieg – Solidarität – Frieden in der Gegenwart – Verantwortung" und beleuchteten dabei unterschiedliche Aspekte historischer und heutiger Verantwortung.
Vor der Kranzniederlegung leitete Dieter Braschoss, Vorsitzender des örtlichen Kriegsgräberverbandes, eine Ehrung für die Gefallenen. Bürgermeister Gerold Wenzens lobte im Anschluss die Beiträge der Schüler:innen und bezeichnete ihre Teilnahme als bereichernde Ergänzung der Veranstaltungen heute.
Die Gedenkfeier in Richrath war eine von vielen in Deutschland und weltweit, die an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnern. Zwar gibt es keine globalen Statistiken zur jährlichen Beteiligung, doch lokale und internationale Zeremonien – etwa in der Ukraine oder Iran Israel – unterstreichen weiterhin die Bemühungen um Versöhnung. Die heutige Veranstaltungen heute bekräftigte das anhaltende Engagement für Frieden und Erinnerung.
