Vom Fußballplatz zur Fritteuse: Ex-Trainer Nouri wird McDonald’s-Chef
Ariane RosenowEx-Bundesliga-Trainer Betreibt nun Schnellrestaurants - Vom Fußballplatz zur Fritteuse: Ex-Trainer Nouri wird McDonald’s-Chef
Der ehemalige Fußballtrainer Alexander Nouri steigt beruflich um und wird ab Anfang 2026 zwei McDonald’s-Filialen in Nordrhein-Westfalen leiten. Nach Jahren im Profifußball übernimmt er die Geschäftsführung – und bildet sich dafür praktisch weiter, sogar am Grill, um das Geschäft von der Pike auf zu lernen.
Nouris Fußballkarriere umfasste mehr als ein Jahrzehnt mit prägenden Stationen bei verschiedenen Vereinen. Von 2016 bis 2017 trainierte er Werder Bremen, bevor er kurzzeitig beim FC Ingolstadt unter Vertrag stand. Später arbeitete er als Assistent von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC, wo er Ende 2019 auch interimistisch die Mannschaft als Cheftrainer übernahm. Seine letzte bekannte Position hatte er in Griechenland, die 2022 endete.
Nun bereitet er sich auf eine andere Art von Führung vor. Nouri sieht Parallelen zwischen der Leitung eines Fußballteams und der Führung eines McDonald’s-Restaurants: Beide erfordern Menschenkenntnis, Teamgeist und die Fähigkeit, unter Druck hohe Standards zu halten. Zur Vorbereitung ist er bereits aktiv in den Tagesbetrieb eingebunden – auch hinter der Theke. Die beiden McDonald’s-Standorte markieren sein erstes Unterfangen außerhalb des Fußballs. Während Details zu den bisherigen Franchisenehmern unklar bleiben, liegt Nouris Fokus darauf, ein starkes Team aufzubauen und durchgängig guten Service zu bieten.
Sein Wechsel vom Fußball zur Systemgastronomie zeigt eine deutliche Wende in seiner Laufbahn. Seine Erfahrungen als Trainer und Teammanager wird er nun in einer neuen Branche einbringen. Die Filialen in Nordrhein-Westfalen sollen im Januar 2026 unter seiner Leitung eröffnet werden.
