09 March 2026, 16:22

Warum Cem Özdemir sich kein Brezel-Tattoo nach dem Grünen-Wahltriumph stach

Eine Gruppe von Menschen steht vor einer Menge und klatscht in die Hände, mit einem Banner mit Text im Hintergrund.

Warum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Warum Cem Özdemir sich kein Brezel-Tattoo nach dem Grünen-Wahltriumph stach

Vor fünf Jahren feierten die Grünen einen historischen Sieg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Das Brezel-Symbol ihres Wahlkampfs wurde dabei so ikonisch, dass sich einige Ehrenamtliche den Moment sogar mit Tattoo Ideen verewigten. Jetzt verriet der damalige Parteichef Cem Özdemir, warum er sich nie dazu überreden ließ, selbst unter die Nadel zu gehen.

Nach dem Wahlsieg der Grünen 2016 nahm die Siegesfeier eine ungewöhnliche Wendung: Zwei Kampagnenhelferinnen, Svenja und Frieda Fiedler, ließen sich kleine Brezel-Tattoos auf die Oberarme stechen. Das Design war eine Hommage an das Wahlsymbol der Partei, das während des gesamten Wahlkampfs auf Plakaten, Ansteckern und in sozialen Medien präsent gewesen war.

Sie blieben nicht die Einzigen. Mehrere weitere Freiwillige folgten ihrem Beispiel und machten die Brezel so zu einer dauerhaften Erinnerung an den Erfolg der Kampagne. Sogar das Tattoo-Gerät blieb vor Ort – für alle, die spontan mitmachen wollten.

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Özdemir, damals frisch gewählter Spitzenkandidat der Grünen, gab später zu, selbst mit dem Gedanken gespielt zu haben. Doch letztlich lehnte er ab. Seine Begründung war simpel: In öffentlichen Interviews hatte er sich zuvor kritisch über Tattoos geäußert. Trotz des scherzhaften Drucks seitens seiner Mitarbeiter – manche neckten ihn wegen seiner Weigerung – blieb er bei seiner Haltung.

Jahre später existiert die Maschine noch immer, und die Brezel-Tattoos sind zu einer skurrilen Fußnote in der politischen Geschichte der Grünen geworden.

Die tätowierten Brezeln wurden zu einem kleinen, aber unvergesslichen Teil des Wahlkampfs 2016. Während Özdemir sich dagegen entschied, bleiben die gestochenen Symbole bis heute ein Zeichen für den Triumph der Grünen in Baden-Württemberg. Für diejenigen, die sich damals für das Tattoo entschieden, sind sie eine lebenslange Erinnerung an ihr politisches Engagement.

Quelle