31 December 2025, 10:47

Weihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Zwei seltene Tierbabys erblicken das Licht der Welt

Panda-Spielzeuge an einem Holzstab vor einer Backsteinwand.

Weihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Zwei seltene Tierbabys erblicken das Licht der Welt

Wuppertaler Zoo begrüßt zwei neue Tierbabys zur Weihnachtszeit

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Der Wuppertaler Zoo hat in der Weihnachtszeit zwei neue Bewohner willkommen geheißen: Am Heiligabend kam ein stark gefährdeter Drill-Affe zur Welt, gefolgt von einem Yak-Kalb nur einen Tag später. Beide Geburten haben bei Mitarbeitenden und Besuchern vorweihnachtliche Freude ausgelöst.

Das Drill-Baby erblickte am 24. Dezember das Licht der Welt – ein bedeutender Moment für die Artenschutzbemühungen des Wuppertaler SV. Da es sich um ein Weibchen handelt, wird es später in ein europäisches Zuchtprogramm integriert, das den Erhalt der Art sichern soll. In freier Wildbahn sind Drills in Kamerun und Nigeria durch Wilderei und Lebensraumverlust massiv bedroht.

Nur einen Tag später wurde ein Yak-Kalb geboren und bereicherte die festlichen Feierlichkeiten im Wuppertal. Trotz des kalten Winterwetters hat das junge Yak bereits damit begonnen, sein Außengehege zu erkunden. Yaks sind von Natur aus an extreme Kälte angepasst: Ihr dichtes Fell ermöglicht es ihnen, in ihren ursprünglichen Lebensräumen im Himalaya und in der Mongolei Temperaturen bis zu -40 °C zu trotzen. Noch ist das Geschlecht des Kalbes nicht bestimmt – sobald dies geschehen ist, wird das Zooteam einen passenden Namen für den Neuankömmling auswählen.

Die beiden Geburten unterstreichen die wichtige Rolle des Wuppertaler Zoos in Sachen Artenschutz und Zuchtprogramme. Während die Ankunft des Drill-Affen die Bemühungen um den Erhalt dieser bedrohten Art unterstützt, zeigt die Widerstandsfähigkeit des Yak-Kalbes in der Kälte seine natürlichen Anpassungsfähigkeiten. Beide Tiere werden in den kommenden Monaten zu besonderen Attraktionen für die Zoobesucher.