19 June 2026, 10:14

Wie Buchhandlungen mit Instagram, Videos und Sprechstunden Leser begeistern

Augen auf und durch - Warum es besser ist, es zu versuchen, als stillzustehen

Wie Buchhandlungen mit Instagram, Videos und Sprechstunden Leser begeistern

Die Buchbranche entwickelt sich weiter – mit frischen Ideen und neuen Ansätzen. Immer mehr Fachleute setzen auf digitale Plattformen, um auf kreative Weise mit Leserinnen und Lesern in Kontakt zu treten. Traditionelle Methoden haben hingegen zunehmend Schwierigkeiten, moderne Zielgruppen zu erreichen.

Mona Lang, heute Programmdirektorin beim Kiepenheuer & Witsch Verlag, startete einen Online-Buchclub auf Instagram, der mittlerweile fast 25.000 Follower zählt. Maria Christina Piwowarski, ehemalige Mitarbeiterin der Buchhandlung Ocelot, veranstaltet unterdessen digitale „Sprechstunden“ für Literaturinteressierte.

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In der Markus-Buchhandlung in Gütersloh stellen Frauen jeden Freitag ihre Wochenend-Leseempfehlungen vor. Nicolas Greno von der Greno-Buchhandlung in Donauwörth postet samstagsmorgens Videos über die Reichsstraße. Diese Initiativen zeigen, wie Buchhändlerinnen und Buchhändler sich an veränderte Lesegewohnheiten anpassen.

Die Autorin beobachtet einen Rückgang der Attraktivität klassischer Taschenbuchpräsentationen in den Läden. Kritisch äußert sie sich auch über den Verlagstrend, Diskussionen künstlich in die Länge zu ziehen, bis ein Gegenargument auftaucht. Dennoch bleibt sie optimistisch – etwa angesichts neuer Branchenimpulse wie farbiger Beilagen, die lange als unwichtig galten.

Digitale Formate verändern, wie Bücher geteilt und besprochen werden. Buchhandlungen und Verlage finden innovative Wege, um ihr Publikum zu erreichen. Diese Entwicklungen spiegeln einen Wandel im Leseverhalten und in den Prioritäten der Branche wider.

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