03 February 2026, 08:21

Wie eine Holzskulptur fünf Allgäuer Künstler 1985 plötzlich berühmt machte

Eine Gruppe von Holzskulpturen, die auf einer weißen Fläche in einem Museum ausgestellt sind, mit einer Wand im Hintergrund.

Wie eine Holzskulptur fünf Allgäuer Künstler 1985 plötzlich berühmt machte

1985 sorgte eine Gruppe junger Künstler aus dem Oberallgäu für Schlagzeilen, als sie den Großen Preis der Sieben Schwaben gewann. Ihre hölzerne Skulptur Frühkeltischer Schindel-Flügel überzeugte die Jury der Augsburger Allgemeinen. Der Sieg markierte den Beginn eines kühnen neuen Kapitels für die Schöpfer.

Das prämierte Werk war eine verspielte Holzskulptur, die an ein kleines Flugzeug erinnerte. Dazu erfanden die Künstler eine skurrile Geschichte, die Kunst und Fantasie verband. Der Preis brachte dem Team umgehend Anerkennung ein: Gerhard Weiß, Günther Zitzmann, Ecke Recla, Rudi Braxmeier und Martin Baur.

Nach ihrem Erfolg gründeten die Künstler das Kollektiv Die Experten. Die Gruppe machte schnell Furore mit einer spektakulären Aktion nach der anderen. Ihre Arbeiten fielen durch Kreativität und einen mutigen Ansatz auf.

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Trotz des vielversprechenden Starts gibt es keine weiteren Aufzeichnungen über spätere Projekte der Gruppe. Details zu ihrer künstlerischen Entwicklung, größeren Installationen oder ihrem langfristigen Einfluss bleiben unbekannt.

Der Große Preis der Sieben Schwaben katapultierte Die Experten 1985 in die Öffentlichkeit. Ihr Frühkeltischer Schindel-Flügel und die skurrile Entstehungsgeschichte hinterließen Spuren in der regionalen Kunstszene. Doch jenseits dieses Moments verblasst ihre Geschichte aus dem öffentlichen Bewusstsein.