Wuppertaler Igel-Rettung erhält 3.000 Euro für bessere Pflege
Europäischer Igel als 'potenziell gefährdet' eingestuft
Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) hat den Europäischen Igel neu als 'potenziell gefährdet' klassifiziert. Dieser Rückgang hat zu verstärkten Schutzmaßnahmen für die Art geführt, darunter eine aktuelle Spende an ein spezialisiertes Auffangzentrum in Wuppertal. Die Mittel sollen helfen, mehr Igel zu rehabilitieren und in die Wildnis zurückzubringen.
Der Zoo-Verein Wuppertal übergab 3.000 Euro an das Igel-Netzwerk, eine lokale Auffangstation in der Bundesallee. Monika Thomas und ihr Team erhielten die Spende, die in eine moderne Untersuchungslampe für die Behandlung kranker und verletzter Igel fließen wird.
Der Verein arbeitet seit Langem mit dem Grünen Zoo Wuppertal zusammen, um bedrohte Arten und ihre Lebensräume zu schützen. Neben lokalen Projekten unterstützt er jährlich globale Forschungs- und Artenschutzinitiativen mit über 65.000 Euro. In diesem Jahr wurde er zudem Platin-Sponsor der Kampagne 'Zootier des Jahres' und spendete zusätzlich 5.000 Euro.
Die Arbeit des Auffangzentrums zeigt bereits Erfolge: Allein 2025 konnten 1.247 Igel erfolgreich in die Freiheit entlassen werden – ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Art in der Region.
Die neue Ausstattung und die finanziellen Mittel werden die Versorgung verletzter Igel im Wuppertaler Zentrum verbessern. Mit der fortlaufenden Unterstützung des Zoo-Vereins will das Rettungsteam die Rehabilitationsbemühungen weiter ausbauen. Diese Maßnahmen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt, da die Art in der Wildnis zunehmend bedroht ist.
