10 May 2026, 20:16

121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl zeigt Vielfalt und Zusammenhalt

Menschenmenge vor dem Brandenburger Tor in Berlin, viele mit Mützen und Schutzbrillen, einige mit Fahnen und Schildern mit Text, im Hintergrund Gebäude, ein von einer Statue gekrönter Bogen und ein mit Seifenblasen gefüllter Himmel.

121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl zeigt Vielfalt und Zusammenhalt

121 Menschen erhalten deutsche Staatsbürgerschaft bei Feier in Marls Scharoun-Schule

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Bei einer feierlichen Zeremonie in der Scharoun-Schule in Marl wurden insgesamt 121 Menschen offiziell als deutsche Staatsbürger vereidigt. Die Veranstaltung ist Teil eines größeren Trends: Allein im Jahr 2025 haben bereits 367 Personen in der Stadt die Einbürgerung erhalten. Viele der Neubürger stammen ursprünglich aus Syrien, der Türkei und anderen Ländern weltweit.

Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, überreichte den Anwesenden die Einbürgerungsurkunden. Unter den neuen Staatsbürgern befanden sich auch 17 zuvor staatenlose Personen. Jeder Neubürger erhielt zudem zwei Geschenke: eine Collage zum Bemalen für Kinder bis 12 Jahre sowie ein Exemplar des Grundgesetzes.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom lokalen Pianisten Stephan Arnold und seiner Tochter Jule, die Geige spielte. Nach dem offiziellen Teil sangen die Teilnehmer gemeinsam die Nationalhymne und ließen sich für ein Gruppenfoto ablichten.

In Marl leben rund 14.400 Menschen mit Migrationshintergrund, die über 120 verschiedene Nationen repräsentieren. Die meisten der in diesem Jahr Eingebürgerten kommen aus Syrien (56), der Türkei (16), Polen und Ägypten (jeweils vier). Vertreter der Stadt ermutigten die Neubürger, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und ihre einzigartigen Perspektiven beizutragen.

Die Veranstaltung stand im Zeichen der Vielfalt und feierte die neuesten Mitglieder der Marler Gemeinschaft. Mit 367 Einbürgerungen allein in diesem Jahr wächst die Stadt weiter als Heimat für Menschen aus aller Welt. Die Zeremonie unterstrich die Bedeutung von Teilhabe und Integration im lokalen Zusammenleben.

Quelle