Dortmunder Azubis kämpfen mit Mieten und Lebenshaltungskosten während der Ausbildung
Wieslaw JähnDortmunder Azubis kämpfen mit Mieten und Lebenshaltungskosten während der Ausbildung
Viele Auszubildende in Dortmund kämpfen damit, ihre Lebenshaltungskosten während der Berufsausbildung zu decken. Bei rund 12.100 Menschen, die derzeit eine Ausbildung absolvieren, können finanzielle Belastungen – insbesondere die Mietkosten – die Konzentration auf die Arbeit erschweren. Unterstützung gibt es zwar, doch nicht alle wissen über die vorhandenen Möglichkeiten Bescheid.
Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) an, um Auszubildenden in finanziellen Notlagen unter die Arme zu greifen. Anspruchsberechtigt sind Auszubildende über 18 Jahre, Verheiratete, die mit einem Partner zusammenleben oder ein Kind ohne elterliche Unterstützung erziehen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) betont, wie entscheidend diese Förderung für Auszubildende mit eigenem Haushalt ist.
Die steigenden Mieten in Dortmund verschärfen die Situation zusätzlich und lassen viele Auszubildende am Ende des Monats mit leeren Taschen dastehen. Ohne zusätzliche Hilfe drohen manche den Anschluss zu verlieren oder die Ausbildung sogar abzubrechen. Um die Anspruchsberechtigung zu prüfen, stellt die Agentur einen Online-Rechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de bereit.
Nähere Informationen zur Beihilfe und zum Antragsverfahren finden sich unter www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab. Das BAB-Programm soll die finanzielle Belastung für Auszubildende mindern, die sich sonst Miete und tägliche Ausgaben kaum leisten könnten. Angesichts Tausender Auszubildender in Dortmund könnte diese Unterstützung den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Abschluss und einem Abbruch der Ausbildung ausmachen. Anträge können weiterhin von allen gestellt werden, die die Voraussetzungen erfüllen.






