16. Hilfstransport aus Bergisch Gladbach erreicht Kriegsopfer in der Ukraine
Uta Patberg16. Hilfstransport aus Bergisch Gladbach erreicht Kriegsopfer in der Ukraine
Freiwillige aus Bergisch Gladbach und Overath haben ihre 16. Hilfslieferung in die Ukraine abgeschlossen. Die jüngste Transportkolonne brachte über 54 Tonnen dringend benötigte Güter nach Chmelnyzkyj. Unterdessen leisten lokale Traumazentren weiterhin Unterstützung für Familien, die unter den Folgen des anhaltenden Krieges leiden.
Acht ehrenamtliche Fahrer transportierten die Hilfsgüter, darunter Konserven, Holzöfen, warme Winterkleidung, Spielzeug sowie Säcke mit Mehl, Zucker und Salz. Die Reise verlief nicht ohne Hindernisse – die Gruppe musste 16 Stunden an der polnisch-ukrainischen Grenze auf Kontrollen warten, bevor sie ihr Ziel erreichte.
In Chmelnyzkyj besuchten die Freiwilligen ein Traumazentrum unter der Leitung von Oleksander Chalsyjm. Sein Team hilft Familien, die psychischen Belastungen des Krieges zu bewältigen. Die Psychologin Olena Lebedjewa leitet zudem eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die ihre Ehemänner im Konflikt verloren haben.
Jeden Morgen um 9 Uhr gedachten die Ukrainer mit einer Schweigeminute der Opfer des Krieges. Der nächste Hilfstransport, der für November geplant ist, wird unter anderem einen Krankenwagen umfassen.
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann sich an Norbert Kuhl in Overath (0170-350 30 40) oder Ulrich Gürster in Bergisch Gladbach (0179-458 2444) wenden.
Die aktuelle Lieferung war bereits die 16. Fahrt der Freiwilligengruppen in die Ukraine. Die Hilfsgüter erreichen bedürftige Gemeinden, während die Traumazentren kontinuierlich Betreuung anbieten. Bereits jetzt wird ein weiterer Konvoi für November vorbereitet, um die Unterstützung für die Kriegsbetroffenen fortzusetzen.






