27 April 2026, 18:19

Aachens Erfolgsprojekt: Zehn Jahre Begleitung für junge Geflüchtete und Migrant:innen

Plakat, das Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge ankündigt, mit mehreren Personen im Hintergrund, die Taschen halten.

Aachens Erfolgsprojekt: Zehn Jahre Begleitung für junge Geflüchtete und Migrant:innen

Aachens Projekt "Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten" feiert zehn Jahre Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund

Die Initiative begleitet die jungen Menschen bei der Berufsorientierung, beim Spracherwerb und in ihrer persönlichen Entwicklung. Kürzlich besuchte Josefine Paul, Landesministerin für Kinder, Jugend und Integration, das Projekt, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen.

Seit 2014 bietet das Projekt täglich Deutschkurse für Lernende aller Niveaustufen an. Die Teilnehmenden zwischen 16 und 27 Jahren nehmen zudem an berufsvorbereitenden Workshops teil, die praktische Fähigkeiten und Selbstvertrauen stärken sollen. Ein besonderes Angebot ist der "Perspektiv-Workshop", bei dem junge Menschen mit Fachkräften zusammenarbeiten und so Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten.

Für junge Migrantinnen ab 15 Jahren schafft das Projekt einen geschützten Raum, in dem sie ihre Stärken entdecken und sich mit Gleichaltrigen austauschen können. Finanziert wird die Initiative vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) sowie in diesem Jahr mit einer Förderung in Höhe von 97.000 Euro durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Das Team arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen, darunter Berufskollegs und das Kommunale Integrationszentrum, um die Zielgruppe zu erreichen. Ziel ist es, jungen Geflüchteten die Unterstützung zu bieten, die sie für eine gelungene Integration und ein selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat benötigen.

Mit zehn Jahren Erfahrung erweitert das Projekt kontinuierlich seine Reichweite und Wirkung. Die jüngste Förderzusage sichert die Sprachkurse, Berufsworkshops und geschützten Räume für junge Frauen. Sowohl Verantwortliche als auch Teilnehmende sehen darin eine unverzichtbare Ressource für Integration und Chancengleichheit.

Quelle