Aaseepokal in Münster: Deutschlands größte Pirat-Regatta startet mit Rekordbeteiligung
Uta PatbergAaseepokal in Münster: Deutschlands größte Pirat-Regatta startet mit Rekordbeteiligung
Deutschlands größte Pirat-Klassen-Regatta startet am Wochenende am Aasee in Münster
Am kommenden Wochenende beginnt am Münsteraner Aasee Deutschlands größte Segelregatta in der Pirat-Bootsklasse. Beim Aaseepokal treten 75 Teams gegeneinander an, die ersten Rennen starten bereits am Samstagnachmittag. Parallel zum Hauptwettbewerb finden auf demselben Gewässer auch die Landesmeisterschaften von Nordrhein-Westfalen statt.
Der Aasee in Münster ist zwar nicht der erste Ort, der einem beim Thema Segeln in den Sinn kommt, doch seit den 1950er-Jahren werden hier regelmäßig Regatten ausgetragen. Zwei ortsansässige Segelvereine und eine engagierte Segelschule halten die Tradition lebendig. In diesem Jahr lockt der Aaseepokal Teilnehmer aus ganz Deutschland an – von Jung bis Alt, mit einer eigenen Nachwuchsklasse für junge Segler.
Die Pirat-Bootsklasse blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1938 von einem deutschen Jollenbauer entworfen, erhielt sie später durch einen öffentlichen Wettbewerb ihren Namen, inspiriert von der amerikanischen Segelkultur. Mit einer Länge von fünf Metern und einer Segelfläche von zehn Quadratmetern bleibt die Klasse bis heute bei Regattaseglern beliebt.
Die Rennen werden in drei Läufen ausgetragen, die Sieger stehen am Sonntag fest. Unter den Teilnehmern sind auch die Münsteraner Segler Jannis Wunderlich und Jonas Becker, die zum zweiten Mal dabei sind. Besonders schätzen sie die lockere und freundschaftliche Atmosphäre des Events – ein Grund, warum sie wieder dabei sind.
Der Aaseepokal festigt seinen Ruf als größte Pirat-Regatta Deutschlands und verbindet sportlichen Wettkampf mit einem starken Gemeinschaftsgefühl. Mit den parallel stattfindenden NRW-Landesmeisterschaften und den Nachwuchsrennen unterstreicht die Veranstaltung Münster als lebendigen Treffpunkt für Segelbegeisterte.






