Belgischer Holztransporter mit 23 Tonnen Überladung und Abgasbetrug gestoppt
Wieslaw JähnBelgischer Holztransporter mit 23 Tonnen Überladung und Abgasbetrug gestoppt
Belgischer Holztransporter in Deutschland angehalten – massive Überladung und Verstöße entdeckt
Ein belgischer Holzlastwagen wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs in Deutschland von der Polizei gestoppt, nachdem der Verdacht bestand, dass das Fahrzeug gefährlich überladen war. Gegen 5:20 Uhr wurde der Lkw auf der Bundesstraße 258 bei Wittlich kontrolliert – der Beginn einer Reihe von Überprüfungen, die zahlreiche Verstöße ans Licht brachten.
Wie die Behörden später mitteilten, überschritt der Lastwagen das zulässige Gesamtgewicht um 23,7 Tonnen – weit mehr, als seine abgelaufene Sondergenehmigung erlaubt hätte. Die Zentrale Verkehrsstelle Wittlich hatte zuvor den Schwerlastverkehr in Rheinland-Pfalz überwacht. Gleichzeitig führten Beamte der Polizeiinspektion Eifel im Rahmen einer abgestimmten Aktion parallel Kontrollen auf belgischem Gebiet durch.
Bei der Untersuchung stellten die Beamten fest, dass die Abgasanlage des Lkw illegal manipuliert worden war. Durch die Veränderung konnten ungefilterte Abgase ungehindert in die Umwelt gelangen. Zudem ergaben Lärmmessungen, dass das Fahrzeug den gesetzlich erlaubten Geräuschpegel um das Doppelte überschritt.
Der 36-jährige belgische Fahrer wurde angewiesen, die Holzladung umgehend zu entladen. Anschließend wurde der Lastwagen von den Behörden sichergestellt. Dem Fahrer drohen nun Verwarnungsgelder in Höhe von insgesamt 2.200 Euro, einschließlich Verfahrenskosten.
Ebenfalls am selben Tag führte die Polizei Euskirchen in der Nähe von Hellenthal separate Kontrollen von Schwerlastfahrzeugen durch. Die gemeinsame Aktion unterstrich die fortlaufenden grenzüberschreitenden Bemühungen, die Einhaltung von Verkehrs- und Umweltschutzvorschriften durchzusetzen.
Aufgrund der extremen Überladung, der illegalen Abgasmanipulation und des übermäßigen Lärmpegels wurde der Lkw sofort aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer muss die Strafen begleichen und die anfallenden Kosten übernehmen, bevor das Fahrzeug wieder freigegeben wird. Die Behörden betonten, dass solche Kontrollen weiterhin gezielt gegen unsichere und nicht konforme Gütertransporte durchgeführt werden.






