Premiere mit Luft nach oben: Wiesbadens erstes MERIAN Reisefestival überzeugt nicht alle
Edeltrud WagnerPremiere mit Luft nach oben: Wiesbadens erstes MERIAN Reisefestival überzeugt nicht alle
Erstes MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration mit Verbesserungspotenzial
Am vergangenen Wochenende fand das erste MERIAN Reisefestival im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden statt. Organisiert vom Hamburger Reistemagazin MERIAN, bot die dreitägige Veranstaltung Vorträge, Workshops und regionale Köstlichkeiten – doch nicht alle Besucher waren restlos begeistert.
Von Samstag bis Montag kombinierte das Festival Unterhaltung mit reisebezogenen Diskussionen. Auf zwei Bühnen präsentierten Experten, Autoren und Abenteurer ihre Erlebnisse, während in der Ausstellungshalle kulinarische Stände wie Rheingau Affineure, die Rösterei Maldaner Coffee Roasters und Frankfurter Helles für Gaumenfreuden sorgten. Zudem gab es Rheingau-Weine von Mumm, wobei ein Begrüßungsgetränk im Ticketpreis inbegriffen war.
Im Außenbereich bot der Fotoservice Cewe einen Workshop an, bei dem Besucher kostenlos Abzüge ihrer Bilder erhalten konnten. Trotz dieser Attraktionen wurde besonders der Wiesbaden-Rheingau-Stand kritisiert, da er die Vielfalt der Region nur unzureichend präsentierte.
Der Eintritt kostete 25 Euro pro Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket – für manche Gäste ein zu hoher Preis. Zudem gestaltete sich der Zugang am ersten Tag schwierig, da Hinweisschilder, Banner oder klare Wegbeschreibungen fehlten.
Ziel des Festivals war es, Reisebegeisterte mit Vorträgen, kulinarischen Angeboten und Aktivitäten zusammenzubringen. Doch bei Preisgestaltung, Beschilderung und regionaler Repräsentation bleibt Luft nach oben. Die Veranstalter werden diese Punkte wohl für künftige Auflagen überdenken müssen.






