Cybersecurity-Risiken steigen: Unternehmen rüsten sich gegen Angriffe und KI-Bedrohungen
Uta PatbergCybersecurity-Risiken steigen: Unternehmen rüsten sich gegen Angriffe und KI-Bedrohungen
Eine neue Umfrage offenbart wachsende Sorgen über Cybersecurity-Bedrohungen in Unternehmen. Der Eco-Verband befragte 175 IT-Experten, wobei 88 Prozent das aktuelle Risikoniveau als hoch oder sehr hoch einstuften. Viele Firmen ergreifen nun Maßnahmen, um sich auf mögliche Angriffe vorzubereiten.
Laut der Erhebung haben 60 Prozent der Unternehmen Notfallpläne für IT-Sicherheitsvorfälle eingeführt. Ebensoviele – ebenfalls 60 Prozent – führen regelmäßig Schulungen durch, um das Bewusstsein der Mitarbeiter für Cyberrisiken zu schärfen. Trotz dieser Vorkehrungen verzeichneten 5 Prozent der Betriebe im vergangenen Jahr mehrere Sicherheitsverletzungen.
Ransomware bleibt die größte Gefahr und betraf 6,4 Prozent der Organisationen. Betrug durch gefälschte CEO-Anweisungen – auch als CEO-Fraud bekannt – folgt dicht dahinter mit 6,3 Prozent. Bemerkenswert ist, dass keines der von Ransomware betroffenen Unternehmen die geforderte Lösegeldsumme zahlte.
Für die Zukunft gehen 93 Prozent der Befragten davon aus, dass KI Cyberangriffe noch gefährlicher machen wird. Dennoch setzen bereits 40 Prozent KI-Werkzeuge ein, um ihre Abwehr zu stärken. Die größten Herausforderungen für Unternehmen liegen weiterhin im Schutz von E-Mails und der Verschlüsselung sensibler Daten.
Die Ergebnisse zeigen ein gemischtes Bild aus Vorbereitung und anhaltenden Risiken in der Cybersicherheit. Zwar schulen viele Firmen ihre Mitarbeiter und nutzen KI zum Schutz, doch Bedrohungen wie Ransomware und CEO-Fraud bestehen fort. Experten beobachten weiterhin, wie KI künftige Angriffsmethoden und Abwehrstrategien prägen wird.






