28 June 2026, 14:15

Deutschlandticket kostet 2025 erstmals 58 Euro – doch Pendler bleiben treu

Beliebtheit des Deutschland-Tickets bleibt nach Preiserhöhung hoch

Deutschlandticket kostet 2025 erstmals 58 Euro – doch Pendler bleiben treu

Deutschlandticket kostet seit Jahresbeginn 2025 58 Euro

Zum Start des neuen Jahres ist der Preis für das bundesweite Deutschlandticket auf 58 Euro gestiegen. Der Pass ermöglicht weiterhin unbegrenzte Fahrten mit Bussen und Regionalzügen in ganz Deutschland. Trotz der Erhöhung bleibt er bei Pendlerinnen und Pendlern beliebt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Preisanpassung erfolgte nach einer Umfrage, die Sorgen der Bevölkerung vor möglichen Kostensteigerungen zeigte. In Nordrhein-Westfalen gab es nach der Erhöhung jedoch keine nennenswerte Welle von Kündigungen.

Im Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) sank die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer des Tickets um nur 1,4 Prozent. Beim Westfalentarif, dem Tarifverbund für den Nahverkehr in Westfalen, ging die Zahl der Standard-Abos im ersten Quartal 2025 dagegen um acht Prozent zurück. Dieser Verbund hatte die Preise bereits im August 2024 im Schnitt um 6,25 Prozent erhöht, zum Jahreswechsel 2025 aber stabil gehalten.

Auch andere regionale Verkehrsverbünde passten ihre Tarife an: Der VRS und der Aachener Verkehrsverbund (AVV) hoben die Preise um 5,9 beziehungsweise 5,75 Prozent an. Zudem vereinfachte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sein Tarifsystem, indem er fünf Ticketarten strich und die Zahl der Zonen von sieben auf drei reduzierte. Diese Reform fiel mit einem Rekordhoch von 1,73 Millionen Abonnements im April 2025 zusammen.

Die Preiserhöhung des Deutschlandtickets zeigt in den Regionen unterschiedliche Auswirkungen: Während einige Gebiete leichte Rückgänge bei der Nutzung verzeichneten, blieben die Abonzahlen in anderen stabil oder stiegen sogar. Der Pass bietet weiterhin flächendeckenden Zugang zum Regionalverkehr – ohne jedoch Fernverkehrsleistungen abzudecken.

Quelle