Duisburg feiert neue Bürger mit Einbürgerungsallee und musikalischem Festakt
Ariane RosenowDuisburg feiert neue Bürger mit Einbürgerungsallee und musikalischem Festakt
Duisburg begrüßt seine neuen Bürgerinnen und Bürger mit feierlicher Zeremonie in der Mercatorhalle
Am 6. November feierte Duisburg seine neuesten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer besonderen Veranstaltung in der Mercatorhalle. Rund 250 Menschen, die zwischen April und September 2024 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatten, nahmen an der Zeremonie teil, bei der auch die erste "Einbürgerungsallee" der Stadt offiziell eröffnet wurde.
Die Feier begann mit musikalischen Darbietungen eines Streichquartetts der Duisburger Philharmoniker. Im Anschluss sangen die Gäste gemeinsam die deutsche Nationalhymne, bevor die offiziellen Ansprachen folgten.
Michael Rüscher, der Integrationsbeauftragte der Stadt, begrüßte die neuen Bürgerinnen und Bürger im Namen von Oberbürgermeister Sören Link. Einen Tag später, am 7. November, pflanzte Link gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Dahlingstraße-Förderschule zwei junge Roteichen in Duisburg-Friemersheim – als Symbol für den Beginn dieser neuen Tradition.
Künftig soll nach jeder Einbürgerungsfeier ein weiterer Baum in der Allee gepflanzt werden. Den Aufzeichnungen zufolge erhielten von Januar bis Mitte April 2025 bereits 872 Menschen in Duisburg die deutsche Staatsbürgerschaft, die meisten von ihnen stammen ursprünglich aus der Türkei, Bosnien und Serbien.
Die Veranstaltung verband offizielle Anerkennung mit einem nachhaltigen Zeichen für die Umwelt. Die "Einbürgerungsallee" wird mit der wachsenden Gemeinschaft der neuen Duisburger Bürgerinnen und Bürger mitwachsen – jeder Baum ein bleibendes Symbol für ihre Integration in die Stadt.






