Gesundheitsprojekt in Kreis Viersen: Neuntklässler entdecken nachhaltige Lebensweise
Ariane RosenowGesundheitsprojekt in Kreis Viersen: Neuntklässler entdecken nachhaltige Lebensweise
Neues Gesundheitsprojekt in Kreis Viersen: Neuntklässler lernen gesunde Lebensweise
In Kreis Viersen ist ein neues Gesundheitsprogramm gestartet, das Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen für ein gesundes Leben sensibilisieren soll. Das 13-wöchige Projekt behandelt Themen wie Ernährung, Nachhaltigkeit, psychische Gesundheit und körperliche Aktivität. Ziel der Initiatoren ist es, das Bewusstsein für Gesundheit dauerhaft im Schulalltag und in der breiten Öffentlichkeit zu verankern.
Verantwortlich für das Vorhaben ist das Netzwerk „Gesunde Kommune Kreis Viersen“, eine Kooperation zwischen dem Kreis Viersen und dem KreisSportBund Viersen e.V. Finanziert wird das Projekt von der AOK Rheinland/Hamburg, der Barmer und der Techniker Krankenkasse – die Förderung ist bis April 2027 gesichert.
Den Auftakt bildete am 25. September eine Veranstaltung mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Viersen und der Initiative Foodsharing. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit dem Thema Lebensmittelverschwendung und lernten, wie gerettete Lebensmittel sinnvoll genutzt werden können. Im Anschluss bereiteten sie aus den „geretteten“ Zutaten einen gesunden Snack zu.
In den kommenden Wochen werden die Schüler ihr Wissen vertiefen, indem sie eigene gesunde Snacks kreieren und ein Kochbuch zusammenstellen. Zudem sind Aktionstage, Kampagnen mit Gesundheitstipps sowie Schulungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren geplant, um die Botschaften weiter in die Gesellschaft zu tragen.
Weitere Informationen zum Netzwerk und seinen Aktivitäten gibt es unter www.gesundekommune-kreis-viersen.de.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Vermittlung praktischer Fähigkeiten für einen gesünderen Alltag. Durch die Einbindung von Lehrkräften und lokalen Partnern soll die Reichweite über den Schulunterricht hinausgehen. Die Initiatoren hoffen, dass die Inhalte langfristig zu nachhaltigen Verhaltensänderungen – in Schulen wie in der gesamten Region – beitragen.






