23 May 2026, 16:23

Köln drängt auf größere Rolle bei NRWs Olympiaplänen für Rhein und Ruhr

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser auf Köln abstimmen

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser auf Köln abstimmen - Köln drängt auf größere Rolle bei NRWs Olympiaplänen für Rhein und Ruhr

Nordrhein-Westfalen plant Olympische Bewerbung mit Fokus auf Rhein und Ruhr

Torsten Burmester, der neu gewählte Kölner Oberbürgermeister, will, dass seine Stadt in der geplanten Bewerbung eine größere Rolle spielt. Sein Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland mehrere Optionen für künftige Olympische Spiele prüft.

Burmester setzte sich am Sonntag in einer Stichwahl durch und ist nun an der Spitze der viertgrößten deutschen Stadt. Köln könnte in der Bewerbung an Gewicht gewinnen, indem es Wahrzeichen wie den berühmten Dom in den Vordergrund stellt. Vor seinem Amtsantritt leitete er bis Ende letzten Jahres den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Der DOSB wird im Herbst 2026 über das bevorzugte Bewerbungskonzept und den Standort entscheiden. Auch Berlin, Hamburg und München haben eigene Olympiapläne vorgelegt. Noch ist jedoch unklar, ob man sich auf die Spiele 2036, 2040 oder 2044 konzentrieren wird.

Burmesters Erfahrung in der Sportverwaltung könnte die Ausrichtung der Bewerbung beeinflussen. Sein Vorschlag, Köln stärker einzubinden, spiegelt das internationale Profil der Stadt und ihre bestehende Infrastruktur wider. Die endgültige Entscheidung hängt davon ab, welches Konzept die überzeugendsten Argumente für eine Austragung vorlegt.

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Die Wahl des DOSB im Jahr 2026 wird die deutsche Olympiastrategie prägen. Falls die Region Rhein-Ruhr den Zuschlag erhält, könnte Köln eine führende Rolle übernehmen. Der Zeitrahmen für die Spiele bleibt vorerst offen – drei Austragungen stehen noch zur Diskussion.

Quelle