Güterslohs Weberei bleibt trotz Sanierung ein lebendiger Kulturort
Ariane RosenowGüterslohs Weberei bleibt trotz Sanierung ein lebendiger Kulturort
Die Weberei in Gütersloh steht vor umfassenden Sanierungsarbeiten – doch die Türen bleiben geöffnet. Die Stadt hat bestätigt, dass Teile des Veranstaltungsorts während der Bauphase weiterhin für Treffen, Events und Vereinsaktivitäten genutzt werden können. Bürgermeister Matthias Trepper betonte erneut das Engagement der Stadt, den kulturellen Mittelpunkt auch während der Modernisierung lebendig zu halten.
Die Weberei ist seit langem ein zentraler Pfeiler der Gütersloher Kulturszene. Über 150 Monate lang wurde der Ort von der Bürgerkiez gGmbH betrieben und durch tägliche Gemeinschaftsprojekte zu einem lebhaften Begegnungsort entwickelt. Zu den Highlights zählten die inklusive Paradance-Party für Menschen mit und ohne Behinderung, die beliebte Rock-Oldie-Night – eine monatliche Veranstaltung mit Klassikern der 60er- bis 80er-Jahre – sowie Feiern wie die Geburtstagsfeste des Bürgermeisters.
Im Rahmen der anstehenden Sanierung werden die Küche, die Klima- und Lüftungsanlagen vollständig modernisiert. Trotz der Bauarbeiten behalten Vereine ihren Standort in der Weberei, und einige Bereiche bleiben für Veranstaltungen zugänglich. Zudem wird das Kulturbüro der Stadt dorthin verlagert, was die Bedeutung des Ortes neben Theater und Rathaus weiter stärkt.
Der Förderverein Weberei wird die Aktivitäten auch während der Bauphase weiterhin unterstützen. Die Veranstalter wollen trotz der Umbauten einen durchgehenden Betrieb sicherstellen. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Weberei mit einem neuen Fokus auf kulturelle Teilhabe wiedereröffnet werden.
Auch 2026 bleibt die Weberei in Betrieb und verbindet Sanierung mit laufenden Aktivitäten. Vereine, Verbände und Kulturgruppen können die verfügbaren Räumlichkeiten weiterhin nutzen. Die Investitionen der Stadt stellen sicher, dass der Ort ein lebendiger Teil des Gütersloher Gemeinschaftslebens bleibt.






