03 April 2026, 12:26

Hitlers Westwall-Besuche 1938/39: Einblicke in NS-Propaganda und Alltagswirklichkeit in der Eifel

Ein gerahmtes altes deutsches Propagandaplakat für die 3. Reichsbanleihe, das eine Stadtansicht mit Gebäuden, Menschen und Text zeigt.

Hitlers Westwall-Besuche 1938/39: Einblicke in NS-Propaganda und Alltagswirklichkeit in der Eifel

Öffentlicher Vortrag: Hitlers Inspektionsreisen entlang des Westwalls

Am 18. November 2025 findet in der VHS Rur-Eifel ein öffentlicher Vortrag über die Besuche des NS-Diktators in der Eifelregion in den Jahren 1938 und 1939 statt.

Im Mittelpunkt steht, wie Hitlers Inspektionsfahrten entlang des Westwalls – der massiv ausgebauten Verteidigungslinie – abliefen. Zwar sorgten seine Autokolonnen für kurzfristige Unterbrechungen des Alltags und temporäre Sicherheitskontrollen, doch blieben die Besuche selbst ohne nachhaltige Auswirkungen auf die Region. Die eigentlichen Veränderungen brachten vielmehr der großangelegte Bau des Westwalls mit sich: Er schuf zwar Arbeitsplätze, stellte die lokale Bevölkerung jedoch auch vor enorme Belastungen durch den Ressourcenverbrauch.

Darüber hinaus wird der Vortrag beleuchten, wie die ansässige Bevölkerung in die NS-Propaganda während dieser Reisen einbezogen wurde. Die Teilnehmer erwarten eine Auseinandersetzung mit dem politischen Klima der Zeit sowie der Frage, inwiefern die Menschen sich freiwillig oder unter Druck an den Aktivitäten des Regimes beteiligten.

Die Veranstaltung findet von 19:00 bis 20:30 Uhr in den Räumlichkeiten der VHS Rur-Eifel, Violengasse 2, statt. Der Eintritt beträgt 6 Euro; Anmeldungen sind online unter *www.vhs-rur-eifel.de möglich. Für Rückfragen stehen die Organisatoren unter der Telefonnummer 49 2421 25-2577 oder per E-Mail an vhs-rur-eifel@our website* zur Verfügung.

Der Vortrag wirft einen Blick auf ein weniger bekanntes Kapitel der NS-Zeit in der Eifel. Indem er zwischen der kurzfristigen Inszenierung von Hitlers Besuchen und den langfristigen Folgen des Militärbaus unterscheidet, soll ein differenziertes Bild davon entstehen, wie diese Jahre das Leben vor Ort prägten. Interessierte an Zeitgeschichte oder Regionalstudien sind herzlich eingeladen, nach vorheriger Anmeldung persönlich teilzunehmen.

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