Lukas Kwasniok am Abgrund: Kölns Trainer kämpft um seinen Job nach sieben Spielen ohne Sieg
Wieslaw JähnLukas Kwasniok am Abgrund: Kölns Trainer kämpft um seinen Job nach sieben Spielen ohne Sieg
Der Druck auf Trainer Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln wächst nach einem weiteren enttäuschenden Ergebnis. Das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach verlängerte die sieglose Serie des Teams auf sieben Spiele. Sportdirektor Thomas Kessler weigerte sich, dem Coach uneingeschränkt das Vertrauen auszusprechen, und ließ damit Kwasnioks Zukunft offen.
Die Krise des FC Köln hat sich in den letzten Wochen weiter zugespitzt. Unter Kwasniok gewann die Mannschaft nur zwei der vergangenen 17 Partien. Durch das Remis am Samstag rutschte der Verein auf Platz 15 der Bundesliga ab – nur zwei Punkte vor dem Relegationsplatz.
Trotz der Kritik gibt sich Kwasniok kämpferisch. Er erklärte, er werde "wie ein Besessener" um seinen Job kämpfen. Doch Kessler zeigte sich unentschlossen und kündigte an, er werde "eine Nacht darüber schlafen" und am Wochenende neu bewerten.
Die Lage könnte sich weiter verschärfen, falls der FC St. Pauli zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnt. Eine Niederlage Kölns würde die Mannschaft direkt in die Relegationszone drücken. Die schwachen Leistungen haben bei Fans und Verantwortlichen die Frage aufgeworfen, ob ein Trainerwechsel nötig ist.
Kwasnioks Position steht auf der Kippe. Die nächste Entscheidung des Clubs hängt von den Ergebnissen und Kesslers endgültiger Einschätzung ab. Angesichts der drohenden Abstiegsgefahr wird die Zeit für eine Wende knapp.






