12 March 2026, 18:20

Marls neuer Stadtrat startet mit klarem CDU-Mandat und Reformplänen

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen, die sitzen und stehen, Topfpflanzen, einer Metallabsperrung, einem Schild auf einem Pfahl, Straßenlaternen mit Fahnen, umliegenden Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Marls neuer Stadtrat startet mit klarem CDU-Mandat und Reformplänen

Der neu gewählte Stadtrat von Marl hat offiziell seine fünfjährige Amtszeit angetreten – nach den Kommunalwahlen im September. Oberbürgermeister Thomas Terhorst (CDU) wurde in einer feierlichen Sitzung vereidigt und bezeichnete dies als "Neuanfang" für die Stadt.

Terhorst erhielt ein klares Mandat, nachdem er die Stichwahl mit rund 65 Prozent der Stimmen für sich entschieden hatte. In seiner Antrittsrede bedankte er sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Vertrauen und versprach, in den kommenden fünf Jahren unermüdlich daran zu arbeiten, dieses zu rechtfertigen. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit, das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen, und rief zu einem offenen Dialog sowie respektvollen Diskussionen auf.

Der 44 Sitze zählende Rat setzt sich nun aus Vertretern von acht Parteien zusammen. Die CDU stellt mit 15 Sitzen die stärkste Fraktion, gefolgt von SPD und AfD mit jeweils neun Mandaten. Bündnis 90/Die Grünen und die Soziale Union Marl errangen jeweils drei Sitze, während Die Linke und FDP/Kritische Bürger mit je zwei Sitzen vertreten sind. Die Sahra-Wagenknecht-Allianz (BSW) hält den verbleibenden Sitz.

Zu Bürgermeisterstellvertreterinnen wurden Birgit Sauer (CDU) und Bettina Hartmann (Soziale Union Marl) gewählt; sie vertreten Terhorst bei offiziellen Anlässen. Zudem wählte der Rat Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende für die Ausschüsse und vergab Führungspositionen an Mitglieder verschiedener Parteien.

Zu den zentralen Schwerpunkten der Legislaturperiode gehören der Ausbau von Kinderbetreuung und Schulen, die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sowie die Konsolidierung des städtischen Haushalts. Weitere Ziele sind die Stärkung der lokalen Wirtschaft, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Entwicklung neuer Wohnprojekte.

Mit dem neu formierten Rat ist die Marlener Stadtverwaltung nun bereit, ihre Agenda in den nächsten fünf Jahren umzusetzen. Oberbürgermeister und Stellvertreterinnen werden sich auf die versprochenen Reformen konzentrieren – bei gleichzeitiger Transparenz und Bürgerbeteiligung. Die Sitzverteilung spiegelt eine vielfältige politische Landschaft wider, die eine parteiübergreifende Zusammenarbeit erfordert, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

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