30 April 2026, 22:21

Marvel feuert 1.000 Mitarbeiter – Evangeline Lilly übt scharfe Kritik an Disney

Eingang von Universal Studios Hollywood mit einem Bogen, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einem Fahnenmast und einem bewölkten Himmel.

Marvel feuert 1.000 Mitarbeiter – Evangeline Lilly übt scharfe Kritik an Disney

Marvel Studios entlässt rund 1.000 Mitarbeiter im Rahmen einer Umstrukturierung

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Die jüngste Umstrukturierung bei Marvel Studios hat etwa 1.000 Arbeitsplätze gekostet. Die Entscheidung stößt auf Kritik – unter anderem von der ehemaligen Schauspielerin Evangeline Lilly, die im Marvel Cinematic Universe die Rolle der Hope van Dyne/Wasp verkörperte. Auf Instagram äußerte sie sich besorgt über den Umgang des Unternehmens mit seinen kreativen Teams.

Lilly, die sich im Juni 2024 aus der Schauspielerei zurückzog, teilte einen Beitrag, in dem sie auf die Entlassungswelle reagierte. Darin würdigte sie die harte Arbeit der Marvel-Künstler und bezeichnete sie als das Rückgrat der "glorreichen Jahre" des Studios. In ihrer Botschaft richtete sie sich direkt an Disney und fragte, warum der Konzern nicht mehr tue, um jene zu unterstützen, die zu seinem Erfolg beigetragen hätten.

Ihre Kritik ging jedoch über die Personalentscheidungen hinaus. Lilly thematisierte auch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz, die auf menschlicher Kunst basiert, ohne dass die ursprünglichen Künstler fair entlohnt würden. Sie forderte die kalifornischen Abgeordneten auf, hier aktiv zu werden, und betonte die Notwendigkeit stärkerer Schutzmechanismen in der Branche.

Deutlich stellte sie sich an die Seite der betroffenen Mitarbeiter. Ihr Beitrag unterstrich den Kontrast zwischen den früheren Erfolgen von Marvel und den aktuellen Stellenstreichungen – und lenkte die Aufmerksamkeit auf die menschlichen Kosten unternehmerischer Entscheidungen.

Durch die Entlassungen hat Marvel Studios rund 1.000 Arbeitsplätze abgebaut. Lillys öffentliche Haltung erhöht den Druck auf Disney, sich sowohl mit der Jobunsicherheit als auch mit den KI-bedingten Herausforderungen in der Unterhaltungsindustrie auseinanderzusetzen. Die Debatte über faire Behandlung und angemessene Bezahlung in Hollywood ist damit neu entfacht.

Quelle