04 May 2026, 08:20

Massive Proteste gegen Merz' Migrationspolitik in Köln und Münster

Gruppe von Menschen hält ein 'Du kannst uns nicht unterdrücken, vereine widerstehe Feminist' -Schild auf einer Straße mit einem Fahrrad in der Nähe, Ballons und Drähte im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Rund 2.400 Menschen protestieren in NRW: 'Merz muss weg' - Massive Proteste gegen Merz' Migrationspolitik in Köln und Münster

Rund 2.000 Menschen gingen bei den Protesten auf die Straße, die von lokalen Bündnissen organisiert wurden – darunter „Keinen Meter den Nazis“ in Münster sowie Gruppen wie Fridays for Future und „Zusammen gegen Rechts“ in Köln. In Münster versammelten sich etwa 1.400 Teilnehmer, in Köln war die Beteiligung ähnlich hoch. Viele Demonstranten trugen Plakate mit Parolen wie „Weniger Merz im Stadtbild“ oder „Nicht mein Kanzler“.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Organisatoren in Köln warfen Merz vor, Ängste um die Sicherheit von Frauen instrumentalisieren zu wollen, um ausgrenzende Politiken zu rechtfertigen. Carsten Peters, Grünen-Stadtrat in Münster, ging noch weiter und bezeichnete die Äußerungen des Kanzlers als „diskriminierend, herabwürdigend und rassistisch“. David Sperling, Geschäftsführer des CDU-Kreisverbands Münster, verurteilte die Proteste hingegen als verleumderisch und überzogen.

Merz präzisierte später, seine Aussagen hätten sich auf Migranten ohne legalen Status, Arbeitslose sowie Personen bezogen, die deutsche Gesetze missachteten. Zudem schlug er vor, Kritiker sollten ihre Töchter fragen, was er mit seinen Worten gemeint habe. Zuvor hatte der Kanzler erklärt, die Regierung korrigiere Fehler der bisherigen Migrationspolitik und setze sich für mehr Abschiebungen in problematischen Stadtvierteln ein.

Die Demonstrationen zeigen den wachsenden Widerstand gegen Merzs Haltung in der Migrations- und Stadtpolitik. Seine Äußerungen lösten sowohl öffentliche Empörung als auch politische Debatten aus, wobei ihm vorgeworfen wird, gezielt Spaltung zu schüren. Die Proteste in Köln und Münster verdeutlichen die anhaltenden Spannungen darüber, wie Deutschland mit Migration und gesellschaftlichem Zusammenhalt umgeht.

Quelle