13 April 2026, 08:17

Münster bekommt neue Beachvolleyball-Halle mit 3,4 Millionen Euro Landesförderung

Ein Beachvolleyballfeld in einem Park, umgeben von Pfählen, einem Zaun, Bäumen, Gebäuden, Straßenlaternen und einem bewölkten Himmel.

Münster bekommt neue Beachvolleyball-Halle mit 3,4 Millionen Euro Landesförderung

Münster baut neue Beachvolleyball-Halle nach Bewilligung von 3,4 Millionen Euro Landesförderung

Münster wird eine neue Beachvolleyball-Halle errichten, nachdem die Stadt 3,4 Millionen Euro an Landesmitteln erhalten hat. Die Anlage soll Spitzen- und Nachwuchsathleten am hiesigen Bundesstützpunkt fördern. Der Baubeginn ist für 2024 geplant und festigt Münster damit weiter als zentralen Standort für den Volleyballsport.

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Am 1. November 2023 überreichte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Tilman Fuchs den offiziellen Förderbescheid. Die 3,4 Millionen Euro des Landes sind Teil einer Gesamtinvestition von 7,1 Millionen Euro für das Projekt. Milz betonte, dass die Mittel moderne und nachhaltige Sportinfrastruktur für sowohl Leistungssportler als auch volleyballbegeisterte Jugendliche schaffen werden.

Die neue Halle entsteht in direkter Nachbarschaft zum Coburger Freibad und zur Kletterhalle an der Grevener Straße. Sie wird zwei Indoor-Beachfelder, eine kleine Zuschauergalerie, Umkleiden, einen Fitnessbereich, Besprechungsräume sowie sanitäre Anlagen umfassen. Ein Photovoltaik-System auf dem Dach sorgt zudem für Energieeffizienz. Die Bauwerke Münster GmbH übernimmt die Bauleitung; die Arbeiten sollen im kommenden Jahr starten.

Münster verfügt bereits über 48 Beachvolleyball-Felder, darunter eine Anlage im Sportpark Berg Fidel, die vor zwei Jahren fertiggestellt wurde. Dort gibt es zwei Wettkampf- und zwei öffentlich nutzbare Felder. Die geplante Halle ermöglicht ganzjähriges Training auf Sand und unterstreicht damit Münsters Position als einzigen Bundesstützpunkt für Volleyball in Nordrhein-Westfalen.

Die neue Beachvolleyball-Halle wird vorrangig den Kaderathleten des Bundesstützpunkts dienen. Mit ihrer Fertigstellung erweitert Münster seine Volleyball-Infrastruktur und schafft einen speziellen Trainingsort für den Leistungssport. Das Projekt passt zur Strategie der Stadt, ihren Ruf als eine der führenden Volleyball-Hochburgen Deutschlands zu festigen.

Quelle