NRW-Delegation besucht Israel: Gedenkbesuche und politische Gespräche nach dem 7. Oktober
Ariane RosenowKuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Delegation besucht Israel: Gedenkbesuche und politische Gespräche nach dem 7. Oktober
Eine deutsche Delegation unter der Leitung von André Kuper, dem Präsidenten des Landtags von Nordrhein-Westfalen, ist zu einer Reihe offizieller Besuche in Israel eingetroffen. Auf dem Programm stehen Treffen mit hochrangigen Amtsträgern, Überlebenden der Angriffe vom 7. Oktober sowie eine stille Gedenkveranstaltung am Gelände des Nova-Musikfestivals.
Kuper begann den Besuch in Jerusalem, wo er den israelischen Präsidenten Isaac Herzog traf. Als Zeichen der Freundschaft überreichte er Herzog zwei Kunstwerke des renommierten Nagelkünstlers Günter Uecker. Anschließend reiste die Delegation nach Yad Vashem, wo Kuper Pläne für eine regionale Dependance der Holocaust-Gedenkstätte in Deutschland erörterte. Nordrhein-Westfalen wird gemeinsam mit Sachsen und Bayern als möglicher Standort geprüft.
Die Gruppe wird zudem den Kibbutz Be'eri besuchen, um sich mit ehemaligen Geiseln der Hamas und Angehörigen der Opfer der Angriffe vom 7. Oktober 2023 auszutauschen. Später ist eine stille Ehrung am Ort des Nova-Musikfestivals geplant, um der bei dem Terroranschlag Getöteten zu gedenken.
Kuper betonte die tiefen Verbindungen zwischen Deutschland und Israel und versicherte, dass Nordrhein-Westfalen und sein Landtag weiterhin zum "unzerbrechlichen Band" zwischen beiden Nationen stünden. Im Rahmen des Besuchs werden auch Gespräche über eine künftige Yad-Vashem-Dependance in Deutschland geführt sowie der direkte Austausch mit Überlebenden der jüngsten Gewalt. Kupers Treffen mit israelischen Führungspersönlichkeiten und betroffenen Gemeinschaften unterstreichen die anhaltende Solidarität zwischen den beiden Ländern.






