Said El Mala glänzt für den 1. FC Köln – doch sein Abschied scheint unausweichlich
Uta PatbergSaid El Mala glänzt für den 1. FC Köln – doch sein Abschied scheint unausweichlich
Said El Mala hat sich für den 1. FC Köln erneut als wertvoll erwiesen und traf beim 1:1 gegen den FC Augsburg zu seinem dritten Saisontor. Der 21-jährige Stürmer sicherte seinem Team damit einen wichtigen Punkt und festigte seinen wachsenden Ruf. Doch trotz seiner Leistungen deutete Trainer Lukas Kwasniok an, dass die Zukunft des Spielers möglicherweise nicht beim Kölner Klub liegt.
Erst mit einem spektakulären Solo-Tor bei seinem Debüt hatte El Mala auf sich aufmerksam gemacht und sofort das Interesse anderer Vereine geweckt. Sein jüngster Treffer gegen Augsburg unterstrich erneut sein Potenzial und macht ihn zu einem der herausragenden Akteure der Kölner Mannschaft in dieser Saison.
Allerdings geht Kwasniok mit dem jungen Angreifer behutsam um. Nach zwei kräftezehrenden Einsätzen für die deutsche U21-Nationalmannschaft saß El Mala zunächst wegen einer leichten Verletzung auf der Bank. Zudem betonte der Trainer, dass Jakub Kamiński dem Team aktuell mehr bietet.
Kwasniok anerkennt zwar El Malas Talent, sieht ihn aber noch nicht auf dem Niveau eines etablierten Bundesliga-Spielers. Das Ziel des Vereins ist es, den Stürmer weiterzuentwickeln – der Trainer deutete an, dass El Mala bei anhaltend guter Form eines Tages eine „astronomische Ablösesumme“ erzielen könnte. Gleichzeitig rechnet Kwasniok mittelfristig mit einem Abschied des Spielers, nicht zuletzt wegen seiner Torquote und steigenden Bekanntheit.
El Malas Auftritte haben ihn sowohl als Leistungsträger für Köln als auch als möglichen Transferkandidaten in den Fokus gerückt. Während seine Zukunft noch offen ist, hat er sich durch seine spielentscheidenden Qualitäten bereits als wertvolle Bereicherung erwiesen. Der Klub steht nun vor der Herausforderung, seine Entwicklung mit der wahrscheinlichen Perspektive eines späteren Wechsels in Einklang zu bringen.






