Said El Mala kehrt zur U21 zurück – trotz A-Nationalteam-Nominierung ohne Einsatz
Edeltrud WagnerSaid El Mala kehrt zur U21 zurück – trotz A-Nationalteam-Nominierung ohne Einsatz
Said El Mala, der 19-jährige Stürmer des 1. FC Köln, kehrt nach einer kurzen Nominierung für die A-Nationalmannschaft in die deutsche U21-Auswahl zurück. Der junge Angreifer stand zwar im Kader von Julian Nagelsmann für die Testspiele gegen Frankreich und die Niederlande, kam beim jüngsten 2:0-Sieg gegen Luxemburg jedoch nicht zum Einsatz.
El Malas Aufstieg verlief rasant: Nach seiner Zeit in der Jugendakademie von Eintracht Frankfurt (2018–2023) brach er beim 1. FC Heidenheim durch und erzielte zwischen 2023 und 2025 in 40 Bundesliga-Spielen zwölf Tore. Im Sommer 2025 wechselte er zum FC Bayern München, wo er bis April 2026 in 25 Ligapartien acht Treffer und fünf Vorlagen beisteuerte.
Auch international spiegelte sich sein Erfolg auf Vereinsebene wider. Nach seinem Debüt für die U21 im Jahr 2024, in dem er wichtige Tore in der Qualifikation erzielte, folgte im März 2026 die erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft. Ein Höhepunkt war sein Doppelpack gegen Polen in einem U21-Spiel Ende letzten Jahres. Seine jüngste Berufung in den A-Kader erfolgte allerdings nur wegen der Sperre von Karim Adeyemi für das Luxemburg-Spiel.
Obwohl El Mala nicht zum Einsatz kam, lobte Nagelsmann seine Einstellung im Training sowie die herzliche Aufnahme des kurzfristig nachnominierten Assan Ouédraogo. Der Bundestrainer hatte stets geplant, El Mala nach dem Spiel wieder in die U21 zurückzuschicken. Ouédraogo hingegen bleibt für das entscheidende WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei am Montag in Leipzig bei der A-Auswahl.
Die U21 bereitet sich unterdessen auf ihr eigenes EM-Qualifikationsspiel gegen Georgien am Dienstag vor. Während sich die A-Nationalmannschaft auf die direkte WM-Qualifikation konzentriert, wird Ouédraogo – der vor seinem 21. Länderspieleinsatz steht – gegen die Slowakei auflaufen. El Malas Entwicklung bleibt unter den wachsamen Augen Nagelsmanns weiter im Fokus.






