SC Verl stürmt mit 4:1 ins Westfalenpokal-Halbfinale – doch Taz-Frage bleibt offen
Ariane RosenowSC Verl stürmt mit 4:1 ins Westfalenpokal-Halbfinale – doch Taz-Frage bleibt offen
SC Verl sichert sich mit 4:1 gegen 1. FC Gievenbeck den Einzug ins Halbfinale des Westfalenpokals
Mit einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen den 1. FC Gievenbeck im Viertelfinale des Westfalenpokals hat sich der SC Verl für das Halbfinale qualifiziert. Allerdings musste das Team auf seinen Starspieler Berkan Taz verzichten, der krankheitsbedingt fehlte.
Im Viertelfinale trafen Fynn Otto, Dominik Steczyk und Alessio Besio für den SC Verl und sorgten mit ihren Toren für eine komfortable Führung. Damit rückt die Mannschaft einen Schritt näher an den Titel im Westfalenpokal heran.
Obwohl Berkan Taz das Spiel verpasste, bleibt er eine Schlüsselfigur des Vereins. In dieser Saison hat er in nur 14 Ligaspielen bereits sieben Tore erzielt und sechs Vorlagen geliefert. Sein aktueller Marktwert liegt bei 600.000 Euro, und sein Vertrag beim SC Verl läuft im kommenden Sommer aus.
Sportdirektor Zlatko Janjic hat Taz' Ambitionen anerkannt und deutet an, dass der Spieler möglicherweise über einen Wechsel in eine höhere Liga als die 3. Liga nachdenkt. Eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag könnte es ihm ermöglichen, bereits im Wintertransferfenster für eine Ablösesumme im unteren sechsstelligen Bereich zu wechseln. Unterdessen belegt der SC Verl in der 3. Liga den fünften Platz und bleibt im Aufstiegskampf, während die Saison sich der Halbzeit nähert. Trainer Tobias Strobl wird sich nun darauf konzentrieren, die starke Ligaposition zu halten und gleichzeitig die Vorbereitung auf das Halbfinale voranzutreiben.
Der SC Verl bleibt damit im Westfalenpokal auf Kurs und hat das Halbfinale fest im Blick. Auch in der Liga hält sich der Verein weiterhin im Rennen um den Aufstieg. Doch die Zukunft von Berkan Taz bleibt ungewiss – sein auslaufender Vertrag und mögliche Transfergerüchte sorgen für Gesprächsstoff abseits des Platzes.






