04 April 2026, 14:22

Schalke 04 mit historisch niedriger Beteiligung bei Hauptversammlung

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung eines Mannes in Anzug und Krawatte, der ein Schild mit der Aufschrift "The Voter's Nightmare" in fetter Schrift hält.

Schalke 04 mit historisch niedriger Beteiligung bei Hauptversammlung

FC Schalke 04 hält Hauptversammlung mit auffällig geringer Beteiligung ab

Bei der diesjährigen Hauptversammlung des FC Schalke 04 war die Beteiligung überraschend niedrig: Nur etwas mehr als ein Prozent der Vereinsmitglieder nahmen teil – deutlich weniger als im Vorjahr. Dennoch wurden bei der Versammlung wichtige Entscheidungen zu Führung und Finanzen getroffen.

Im Aufsichtsrat des Clubs gab es personelle Veränderungen: Stefan Hegmanns wurde als neues Mitglied gewählt, während Johannes Struckmeier seinen Posten behielt. Rolf Haselhorst hingegen verlor seinen Sitz. Raphael Brinkert, ehemaliger Wahlkampfmanager von Altkanzler Olaf Scholz, erhielt mit nur 577 Stimmen das schlechteste Ergebnis der vier Kandidaten und verfehlte damit den Einzug in den Aufsichtsrat.

Sportlich liegt Schalke derzeit mit 27 Punkten aus 12 Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. Abseits des Platzes präsentierte der Verein eine solide finanzielle Lage: Im ersten Halbjahr der Saison 2025/2026 wurde ein Nettogewinn von 2,5 Millionen Euro erzielt. Vorstandschef Matthias Tillmann betonte zudem das stetige Mitgliederwachstum – mittlerweile zählt der Verein 210.000 Mitglieder und ist damit der sechstgrößte Sportverein der Welt.

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Für die Fans wird das Bier in der Veltins-Arena ab dem 1. Januar 2026 teurer: Der Preis für ein Pint steigt von 5,10 auf 5,50 Euro. Sportdirektor Frank Baumann versicherte den Anhängern jedoch, dass der Verein weiterhin auf langfristigen Erfolg setzt.

Die Hauptversammlung bestätigte die finanzielle Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des FC Schalke 04. Mit neuer Führung und steigenden Mitgliederzahlen treibt der Club seine Nachhaltigkeitsstrategie voran. Gleichzeitig müssen sich die Fans im kommenden Jahr auf kleinere Änderungen einstellen – darunter höhere Getränkepreise.

Quelle