23 March 2026, 04:17

Sechs Essener Sportvereine erhalten Fördergelder für dringende Sanierungen

Ein Tennisplatz mit Netz, umgeben von grünem Gras, B├Ąumen, Geb├Ąuden und beleuchtet von Laternen unter einem klaren blauen Himmel.

Sechs Essener Sportvereine erhalten Fördergelder für dringende Sanierungen

Sechs Sportvereine in Essen haben nach der Einreichung ihrer Anträge im Herbst 2025 Fördermittel für die Modernisierung ihrer Anlagen bewilligt bekommen. Der Essener Ausschuss für Sport- und Freizeitanlagen genehmigte am 17. März 2026 sämtliche Anträge. Keines der Projekte qualifizierte sich für das Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022", sodass die Vereine stattdessen auf kommunale Zuschüsse angewiesen sind.

Zuletzt hatte der Ausschuss im September 2025 Bauzuschüsse für vereinseigene Sportstätten geprüft. Seither bewarben sich sechs Organisationen – von Tennis- und Segelclubs bis hin zu Gesundheitsportvereinen – um finanzielle Unterstützung. Alle eingereichten Anträge wurden ohne Ablehnungen bewilligt.

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Den höchsten Zuschuss erhielt der ETUF e.V. mit 64.612,22 Euro für ein neues Ausbildungs- und Trainingszentrum seiner Segelabteilung. Es folgte der Tennisclub Burgaltendorf e.V. mit 16.868,34 Euro für die Sanierung zweier Tennisplätze. Die Tennisgesellschaft Kettwig e.V. bekam 9.871,48 Euro für die Erneuerung ihres Entwässerungssystems zugesprochen.

Auch kleinere, aber dringend notwendige Maßnahmen wurden gefördert: SuS Haarzopf 1924 e.V. erhielt 5.550,31 Euro für die Fassadeninstandsetzung seines Vereinsheims, die Gesundheitsportgruppe der Universität Duisburg-Essen6.356,10 Euro für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V. wurde mit 2.391,37 Euro für die Sanierung seiner Stromverteilung unterstützt.

Jeder Verein trägt dabei 60 Prozent der Kosten selbst, da der kommunale Zuschuss lediglich 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben deckt.

Die bewilligten Mittel fließen in strukturelle Instandsetzungen, energetische Modernisierungen und neue Trainingsräume. Die Vereine müssen nun ihre Projekte mit den zugewiesenen kommunalen Geldern umsetzen – weitere Landesförderungen wird es nicht geben.

Quelle