27 March 2026, 08:17

Solinger CDU plant Grundsteuer-Reform: Entlastung für Mieter und Eigentümer

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails.

Solinger CDU plant Grundsteuer-Reform: Entlastung für Mieter und Eigentümer

Die Solinger Christdemokraten treiben eine Reform des städtischen Grundsteuersystems voran. Ein neuer Vorschlag zielt darauf ab, die finanzielle Belastung der Bürger zu verringern, ohne die Einnahmen der Stadt zu gefährden. Der Vorstoß folgt einem Landesbeschluss, der differenzierte Steuersätze für Wohnimmobilien und Gewerbegebiete ermöglicht.

Die CDU-Fraktion will die Bewertungsmaßstäbe anpassen, um die Kosten für Wohngebäude zu senken. Nach der aktuellen Regelung haben neue Berechnungsmethoden die Ausgaben für Hauseigentümer und Mieter in die Höhe getrieben. Da die Grundsteuer auf die Mieten umgelegt wird, hofft die Partei, so auch die Belastung für Mieterhaushalte zu mindern.

Der von Finanzexperte Dirk Errestink eingebrachte Antrag sieht vor, die Hebesätze für die Grundsteuerklassen A und B an die Inflation anzupassen – allerdings mit einer Obergrenze von drei Prozent. Carsten Becker, finanzpolitischer Sprecher der CDU, unterstützt den Plan und bezeichnet ihn als "rechtssicher und ausgewogen". Er orientiert sich an einem Gerichtsurteil vom März 2026, das differenzierte Sätze zulässt, sofern eine klare Trennung zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilien besteht.

Zudem fordert die Solinger CDU eine umfassende Überprüfung der Grundsteuer noch vor Jahresende. Die Partei betont die Notwendigkeit stabiler Finanzplanung, insbesondere angesichts eines Rekorddefizits von bundesweit 30 Milliarden Euro in den kommunalen Haushalten. Zuverlässige Steuereinnahmen bleiben entscheidend, um Infrastruktur und soziale Dienstleistungen zu finanzieren.

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Sollte der Vorschlag angenommen werden, würden die neuen Sätze 2025 in Kraft treten. Die Änderungen sollen die Kosten für die Bürger senken, ohne die Haushaltslage der Stadt zu gefährden. Der CDU-Plan steht im Einklang mit landesweiten Bestrebungen in Nordrhein-Westfalen, Wohnen bezahlbarer zu gestalten und gleichzeitig die notwendigen Einnahmen zu sichern.

Quelle