21 March 2026, 20:18

Sparkasse Gelsenkirchen zahlt erste Entschädigungen nach spektakulärem Einbruch

Plakat, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die drinnen stehen, einer hält eine Waffe, mit einem Fenster und einer Wand im Hintergrund und Text, der oben und unten "The Great Train Robbery - Trouching a Terrible Tough" lautet.

Sparkasse Gelsenkirchen zahlt erste Entschädigungen nach spektakulärem Einbruch

Opfer des Einbruchs bei der Sparkasse Gelsenkirchen erhalten Entschädigungen

Die Geschädigten des spektakulären Einbruchs bei der Sparkasse Gelsenkirchen haben fast neun Monate nach der Tat erste Entschädigungszahlungen erhalten. Damals waren im Dezember nahezu alle 3.250 Schließfächer der Filiale geknackt worden. Die ersten Auszahlungen belaufen sich im Schnitt auf etwas mehr als 22.000 Euro pro Anspruch – gedeckt durch private Hausratversicherungen. Parallel dazu klagen mittlerweile einige betroffene Kunden direkt gegen die Bank.

Bei dem Einbruch in der Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen-Buer hatten die Täter Ende Dezember fast jedes Schließfach aufgebrochen. Jedes Fach war über die Bank mit etwa 10.300 Euro versichert, doch viele Opfer besaßen keine zusätzliche Hausratversicherung, um höhere Verluste abwdecken zu können.

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Anwälte haben inzwischen für einige Mandanten Entschädigungen erstritten. So erzielte Rechtsanwalt Daniel Kuhlmann für elf Geschädigte insgesamt rund 250.000 Euro, während die Anwälte Ralf Bürger und Christian Dreier für einen weiteren Klienten etwa 20.000 Euro durchsetzten. Entscheidend für erfolgreiche Forderungen waren dabei detaillierte Nachweise über die eingelagerten Wertgegenstände.

Ein erster Gütetermin für zwei Klagen gegen die Sparkasse ist für Juni angesetzt. Die rechtlichen Schritte folgen auf massive Kritik an der Bank, die viele Kunden für unzureichende Sicherheitsvorkehrungen verantwortlich machen.

Zwar fließen erste Entschädigungszahlungen an die Opfer, doch nicht alle erhalten eine vollständige Erstattung ihrer Verluste. Mit den laufenden Klagen könnte die Sparkasse weitere finanzielle und reputative Folgen befürchten müssen. Das Ergebnis der Verhandlung im Juni könnte darüber entscheiden, ob weitere Schadensersatzforderungen folgen.

Quelle