Tausend Köpfe gegen Rassismus: Kölns Demonstration bleibt hinter Erwartungen zurück
Ariane RosenowTausend Köpfe gegen Rassismus: Kölns Demonstration bleibt hinter Erwartungen zurück
Über tausend Menschen gingen am 21. März in Köln auf die Straße, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt – die Teilnehmenden trugen Transparente und Fahnen, die Solidarität forderten. Die Veranstalter hatten mit deutlich größeren Menschenmassen gerechnet, doch die Beteiligung blieb hinter den Erwartungen zurück.
Der Demonstrationszug startete am Südermannplatz und zog über den Hohenzollernring in Richtung Rudolfplatz. Die Protestierenden hielten bunte Schilder mit Parolen wie "Herz statt Hass" hoch und positionierten sich gegen Diskriminierung und rechtsextreme Politik. Ein Höhepunkt war ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, der gezielt die Partei Alternative für Deutschland (AfD) auf die Schippe nahm.
Mehrere lokale Initiativen in Köln hatten zuvor die Bevölkerung zum Mitmachen aufgerufen. Die Kundgebung war Teil bundesweiter Proteste unter dem Motto "Wir stellen uns quer – kein Rassismus", wobei Details zu anderen Demonstrationen in verschiedenen Städten noch lückenhaft sind. Die Polizei hatte sich auf bis zu 10.000 Teilnehmende eingestellt, doch am Ende versammelten sich nur etwa 1.000 Menschen.
Die Protestaktion endete friedlich am Rudolfplatz, wo Rednerinnen und Redner zu den Anwesenden sprachen. Zwar blieb die Teilnehmerzahl unter den Prognosen, doch die Demonstration unterstrich die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen Rassismus in Deutschland. Ähnliche Veranstaltungen fanden im Rahmen des jährlichen Aktionstags bundesweit statt.






