13 March 2026, 22:23

Wie der Trompete-Club seit 24 Jahren Berlins Nachtleben prägt

Ein weißer Citroën Berlingo Van wird auf einer Autauschstellung gezeigt, umgeben von schwarzen Schlafzimmermöbeln, während die Wände mit Brettern und Lichtern geschmückt sind.

Wie der Trompete-Club seit 24 Jahren Berlins Nachtleben prägt

Der Trompete-Club ist seit über zwei Jahrzehnten eine feste Größe im Berliner Nachtleben. Eröffnet im April 2000, wurde er vom Schauspieler Ben Becker und dem Techno-Pionier Dimitri Hegemann gegründet, der auch als Mitbegründer des legendären Tresor bekannt ist. Trotz anfänglicher Skepsis hat sich der Club einen eigenen Platz in der kulturellen Landschaft der Stadt erobert.

Am Lützowplatz im Westen Berlins gelegen, begann die Trompete als ein gewagtes Projekt. Viele hielten die Eröffnung eines Clubs in diesem Viertel für ein finanzielles Risiko – manche sprachen sogar davon, dort "Geld zu verbrennen". Doch unter der Leitung von Becker und Hegemann widerlegte der Club alle Erwartungen und entwickelte sich zu einer dauerhaften Institution.

Der Trompete bietet mehr als nur Musik. Live-Auftritte und gelegentliche Gastspiele bekannter Schauspieler ziehen ein bunt gemischtes Publikum an. Die wöchentliche "After Work Lounge" am Donnerstag ab 21 Uhr spricht vor allem Berufstätige und Gäste aus den nahegelegenen Hotels an. Die entspannte Atmosphäre kommt Workaholics und Geschäftsreisenden entgegen, die nach einem Ausgleich suchen.

Anders als der Tresor, der tief in der Techno-Kultur verwurzelt ist, verbindet die Trompete Unterhaltung mit einem vielfältigeren Programm. Die einzigartige Mischung aus Live-Acts, DJ-Sets und theatralischen Elementen hebt den Club von der traditionellen Berliner Clubszene ab.

Heute ist die Trompete nach wie vor eine konstante Größe im Berliner Nachtleben. Mit seinen Abendveranstaltungen und Auftritten zieht der Club weiterhin Einheimische und Besucher an. Seine Langlebigkeit beweist, dass er sich anpassen kann, ohne dabei seine ursprüngliche Vision aus den Augen zu verlieren.

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